Heino Jaeger – Nestor des hanseatischen Hortes

Wie sieht's bei Euch aus?Es gibt gleichzeitig zuviel und zuwenig Humor. Zuviel: Comedy et al. Zuwenig: Die Kostüme des Diether Krebs, das Sich-Verhaspeln des von mir heißgeliebten Heinz Strunk. Wegen beidem, dem Zuviel und dem Zuwenig, mache ich mir wohl sowenig Mühe mit dem Suchen nach der Geschichte des Lustigen in deutscher Sprache. Da braucht es schon eines konventionell-feuilletonistischen Anlasses, mich mit der Nase auf Heino Jaeger zu schubsen. Danke, konventionelles Feuilleton!
   Der Anlass: Heino Jaeger wäre am 1.1. 2008 Achtzig Siebzig geworden. Der Typ…

«…wurde am Neujahrstag 1938 in Hamburg-Harburg geboren. Der Maler, Kabarettist und Satiriker besuchte die Hochschule für Bildende Künste und übte danach diverse Berufe aus. Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte er in einem sozialpsychiatrischen Heim. Dort starb er am 7. Juli 1997 an den Folgen eines Schlaganfalls.»

Die Kurzbiografie ist der Website des Zürcher Verlages Kein & Aber entnommen. Dort beschäftigt man sich schon seit längerer Zeit mit dem Werk Jaegers und veröffentlicht nun mit dem Hörbuch «Wie sieht’s bei Euch aus?» gesammelte Monologe und Szenen. Und da freut sich der Jungforscher dann über die feinziselierte, abgründige Sprache, in der u.a. die Kurzhörspiele des Hamburger Humor Horts mit Strunk und Studio Braun schon angelegt sind, als wärens kleine Keime. Doch, warum schreiben – hier gibt’s die Hörprobe.

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