Grosse Töne

Mit heißer Nadel direkt von der gerade zu Ende gegangenen Pressekonferenz ins weltweite Netz gestrickt: Auch 2005 wird es in Köln wieder c/o pop – das Festival für elektronische Popkultur geben. Dabei verhält es sich wie immer, alles bleibt anders. Statt wie vergangenes Jahr 21 Tage lang die Clubs, …
Mit heißer Nadel direkt von der gerade zu Ende gegangenen Pressekonferenz ins weltweite Netz gestrickt: Auch 2005 wird es in Köln wieder c/o pop – das Festival für elektronische Popkultur geben. Dabei verhält es sich wie immer, alles bleibt anders. Statt wie vergangenes Jahr 21 Tage lang die Clubs, Bühnen und öffentlichen Räume der Stadt zu bespielen, konzentriert man sich heuer auf fünf Tage im späten August. Vom 24-28. August geht man wieder auf Deutschlandreise, es gibt das VJ-Festival, Poller Wiesen, Monsters Of SPEX uvm., allerdings deutlich umfangreicher, inhaltlich noch dichter und mit unterschiedlichen Fokussen. Ein Riesentrara könnte man sagen, an allen Ecken und Enden soll die Stadt kochen, fünf Tage findet der elektronische Tanzkörper keine Ruhe. Dabei betonten die Macher des Festivals auf der Pressekonferenz immer wieder ihr Pochen auf Qualität, auf stringente inhaltliche Ausrichtung und eben nicht auf einen seit geraumer Zeit grassierenden Höherschnellerweiteransatz. Dabei konzentriert man sich nicht ausschließlich auf Musik, sondern bettet die Töne in einen weitergefassten Kontext ein. Der art-Bereich der c/o Pop präsentiert diverse Ausstellungen, die sich etwa um die Kulturgeschichte des Synthesizers oder die graphische Dimension von Popmusik drehen. Der vergangenes Jahr ins Leben gerufene Business-Kongress MEM nennt sich nun schlicht Conference, setzt aber im Prinzip das fort, was 2004 angelegt wurde.

Insgesamt ein eng geschnürtes Bündel, das auf diesem begrenzten Platz nicht annähernd entpackt werden kann. Also schön regelmäßig die c/o Pop-Website checken und sich auf den aktuellen Stand bringen.

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