Grizzly Bear und der schlafende Indianer

Drei Jahre haben sie sich Zeit gelassen, anderen Projekten gewidmet (Chris Taylor etwa der Band CANT und seinem Label Terrible Records), nun – Freude, oh, Freude! – kehren Grizzly Bear zurück, um den Nachfolger von Veckatimest zu veröffentlichen. Über ein halbes Jahr wurde sie sich im Studio der Herausforderung des Albums-nach-dem-ganz-großen-Durchbruchsalbum gestellt, durchaus überzeugend wird nun der erste Samen mit dem Opener Sleeping Ute (unten im Stream) gesetzt.

Wir hören einen polternden, stärkeren Americana-Einschlag; richtig austoben darf sich dabei Schlagzeuger Christopher Bear, während Daniel Rossen kurz den Synthesizer flirren lässt. Erneut spielen auch die US-amerikanischen Ureinwohner eine Rolle: Der unter Bäumenen dösende Protagonist ist laut Titel ein Ute-Indianer. Und ebenfalls gewohnt präzise schaukelt die Band die reichliche Instrumentierung an der Grenze zur Überladenheit vorbei.

Ende Oktober, Anfang November sind Grizzly Bear für drei Termine in Hamburg, Berlin und Köln zu sehen (Daten am Ende). Das noch namenlose Album (Man möchte ja noch den ein oder anderen Nachrichtenartikel erhalten …) erscheint am 15. September – natürlich bei Warp. Die Titelliste findet sich nachfolgend.

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(Alternativer Link)

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Grizzly Bear tba
1. Sleeping Ute
2. Speak In Rounds
3. Adelma
4. Yet Again
5. The Hunt
6. A Simple Answer
7. What’s Wrong
8. gun-shy
9. Half Gate
10. Sun In Your Eyes

Grizzly Bear live
30.10. Hamburg — Uebel und Gefährlich
31.10. Berlin — Astra
02.11. Köln — Essigfabrik

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