German International Poetry Slam – 03.-06.10.2007

Poetry Slam

Einführend ein Zitat der Veranstalter:

»Berlin besitzt die größte, lebendigste und erfolgreichste Slam-Szene im deutschsprachigen Raum und gilt als die Wiege des gesprochenen Wortes. 1997 fanden dort die ersten deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften statt. Seitdem tourt das Festival jedes Jahr in eine andere Stadt. Die Regeln bleiben dieselben: Eigene Texte werden allein oder im Team ohne Gesang oder Kostüme in einem Zeitlimit von fünf Minuten pro Auftritt präsentiert.

Die Idee der inzwischen viel beachteten live performten Bühnenliteratur kehrt zum zehnjährigen Jubiläum in seine Heimat Berlin zurück.

Mit rund 130 Poeten und Poetinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden in der Hauptstadt die Meisterschaften im Poetry Slam ausgetragen. In acht Vorrunden und drei Halbfinalrunden ermittelt das Publikum per Stimmtafeln und Applaus die zwölf besten Dichter des gesprochenen Wortes.

Das Finale im Großen Saal des Admiralspalasts in Berlin-Mitte kürt den deutschsprachigen Poetry Slam-Meister 2007.«

Nunja, mittlerweile werden es schon an die 20 Jahre her sein, dass die ersten Slams über die Bühne des Berliner Ex und Hopp liefen. Da hat sich so einiges angesammelt an Netzwerkmaterial, und darauf greift »Europas größtes Festival für Bühnenliteratur« ausgiebig zu. Vom 3. Oktober an werden in acht Vor- und drei Drittelfinalrunden die Teilnehmer des Finales gekürt, das am 6. Oktober schließlich ab 21h im Admiralspalast ausgetragen wird. 

Während die Qualität in den Vorträgen ruhig zwischen Ex und Hopp! reichen darf, haben die Organisatoren rund um den Granitdiamanten des gesprochenen Wortes, Wolfgang Hogekamp, ein exquisites Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. So findet bereits am 2.10. im 103 die inoffizielle Eröffnungsparty statt, auf der neben Kid 606 die neue Supergroup namens Mutfak Drt spielen wird. Sie besteht aus Jammin Unit, DJ Gaucho, Beatbox Eliot und dem Mc Yaneq. Einen Tag später chlashen im Festsaal Kreuzberg die Poetry-Klassiker Bas Böttcher, Nora Gomringer, Gabriel Vetter, Sebastian Krämer und Fiva. Am selben Abend zeigt Rolf S. Wolkenstein im Ballhaus Naunynstraße um 20h seine neue Doku  »Slam Revolution – eine Geschichte des Poetry Slams/ Chicago – New York – Berlin«, die Anfang Dezember im Rahmen eines Poetry Slam-Themenabends auf Arte ausgestrahlt wird. All das nur kleine Spitzen eines inkommensurablen Programms. Word.

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