lizei-Prügel-Opfer fällt ins Koma". Gemeint waren die tragischen Umstände, unter denen die Verhaftung des 31-jährigen Stephan N. abgelaufen waren.

Die inzwischen von mehreren Zeugen zu Protokoll gegebene überzogene Gewaltanwendung der Kölner Beamten wuchs sich nicht nur in den Reihen der Polizei zu einem veritablen Skandal aus. Nachdem Stephan nach seiner brutalen Verhaftung ins Koma gefallen war, erlag er am Freitag vergangener Woche seinen Verletzungen. Am Samstag folgte eine Kundgebung mit rund 500 Teilnehmern vor der Polizeiinspektion am Eigelstein, wo Stphan N. festgehalten und misshandelt worden war. Die Initiatoren, Bandkollegen von Stephans Musikgruppe Giant Lobster und Betreiber des Gebäude 9, sprechen von "einem Anfang", denn unverständlicherweise üben die beteiligten Beamten bereits wieder ihren Dienst aus. In den Reihen der Betroffenen Freunde und Verwandten von Stephan N. wurde daher kein Zweifel daran gelassen, dass der Protest gegen diese Form von Verdrängung in den Reihen der Polizei weitergehen würde. Im Gebäude 9 und an weiteren Stellen in Köln liegen Unterschriftenlisten aus und es sollen in naher Zukunft Benefiz- und Protestkonzerte folgen.
In den letzten Tagen wurde man in Köln auf dem Weg zur Arbeit nicht selten solch reisserischer Express -Schlagzeilen gewahr wie "Kölns brutalster Prügel-Polizist" oder "Polizei-Prügel-Opfer fällt ins Koma". Gemeint waren die tragischen Umstände, unter denen die Verhaftung des 31-jährigen Stephan N. abgelaufen waren.
Die inzwischen von mehreren Zeugen zu Protokoll gegebene überzogene Gewaltanwendung der Kölner Beamten wuchs sich nicht nur in den Reihen der Polizei zu einem veritablen Skandal aus. Nachdem Stephan nach seiner brutalen Verhaftung ins Koma gefallen war, erlag er am Freitag vergangener Woche seinen Verletzungen. Am Samstag folgte eine Kundgebung mit rund 500 Teilnehmern vor der Polizeiinspektion am Eigelstein, wo Stphan N. festgehalten und misshandelt worden war. Die Initiatoren, Bandkollegen von Stephans Musikgruppe Giant Lobster und Betreiber des Gebäude 9, sprechen von "einem Anfang", denn unverständlicherweise üben die beteiligten Beamten bereits wieder ihren Dienst aus. In den Reihen der Betroffenen Freunde und Verwandten von Stephan N. wurde daher kein Zweifel daran gelassen, dass der Protest gegen diese Form von Verdrängung in den Reihen der Polizei weitergehen würde. Im Gebäude 9 und an weiteren Stellen in Köln liegen Unterschriftenlisten aus und es sollen in naher Zukunft Benefiz- und Protestkonzerte folgen.