FUTURE TRANCE

Als eins der Mittel gegen die immer höheren Umsatzeinbußen wird der Musikindustrie in den meisten Fällen vor allem vorgeworfen, es verpasst zu haben neue Handelswege zu nutzen.
Nachdem vor kurzem mit popfile.de ein neuer Versuch gestartet wurde, eben diese Wege zu erschließen, melden sich jetzt die zu Wort, die sich durch kostenpflichtige Downloadplattformen gefährdet sehen: der klassische Einzelhandel. Die Händler beklagen sich über Werbeeinleger, die vier Produkten der Universal Marketing Group (den Compilations "Future Trance Vol. 21", "MTV 2 Pop Volume 1", "Air Guitar" und "One Shot – Die Eintagsfliegen der 80er und 90er") beiliegen. In diesen Einlegern wird das Angebot von popfile.de beworben, und diese Werbung für die Konkurrenz sieht der Handelsverband Musik & Medien (HAMM) eher ungern: "Der Handel kann keine Werbung für Wettbewerber in den Produkten akzeptieren, egal ob es sich um andere Händler, E-Commerce-Anbieter oder den Direktvertrieb von Herstellern handelt", so der HAMM-Vorstandsvorsitzender Alexander Wessendorf. Nach kurzer Rücksprache mit dem Universal Vertrieb konnte allerdings schnell eine Lösung für dieses Problem gefunden werden. Schließlich will man die alten Wege auch weiterhin noch nutzen.

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