Fusion nachträglich ungültig

nzern Sony BMG die Entscheidung des Luxemburger EU-Gerichts sein, in dem diesem die Fusion aus dem Jahr 2004 von Sony Music und BMG zum zweitgrößten Musikkonzern der Welt nach Universal nachträglich untersagt wird.

Damit gab das Gericht dem klagenden (Wir berichteten) internationalen Interessenverband unabhängiger Musikproduktionsgesellschaften, Impala, in erster Instanz Recht. In der Begründung heißt es, dass die EU-Kommission nicht in rechtlich hinreichender Weise dargelegt, dass vor dem Zusammenschluss der Tonträgersparten beider Konzerne keine kollektiv marktbeherrschende Stellung existiert habe. Zudem habe sie nicht nachgewiesen, dass durch die Fusion kein marktbeherrschendes Unternehmen entstehen werde. Zusätzlich wurden wohl auch nicht alle notwendigen Fakten berücksichtigt, so dass ihre Entscheidung auch deshalb fehlerhaft sei.

Sony BMG erklärte in einer ersten Reaktion, dass das Tagesgeschäft worerst unverändert weiterlaufen werde und dass Gespräche mit der EU-Kommision zum weiteren Vorgehen geplant seien. Das Unternehmen hat zwei Monate Zeit Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen, zudem muss das Joint Venture innerhalb von sieben Tagen erneut in Brüssel für eine neuerliche Analyse angemeldet werden. "Wir werden das Urteil zunächst genau studieren. Aber es ist klar, dass wir die Fusion erneut untersuchen müssen", erklärte der Sprecher von EU-Kommissarin Neelie Kroes in Brüssel.

Das Urteil hat auch Auswirkungen auf EMI und Warner Music. Die beiden Majors hatten jeweils knapp 4,6 Milliarden Dollar geboten für die Übernahme des Konkurrenten geboten, die Angebote aber gegenseitig abgewiesen. Bereits bei der Fusion von Sony BMG hatte die EU-Kommision angekündigt alle weiteren Konsolidierungsschritte im Musikmarkt sorgfältig zu prüfen.

Manches kommt in der Musikwelt überraschend. Ausgefallene Konzerte, geschobene Alben. All das ist aber nichts wirklich neues. Richtig überraschend dürfte jedoch nicht nur für den Musikkonzern Sony BMG die Entscheidung des Luxemburger EU-Gerichts sein, in dem diesem die Fusion aus dem Jahr 2004 von Sony Music und BMG zum zweitgrößten Musikkonzern der Welt nach Universal nachträglich untersagt wird.nnDamit gab das Gericht dem klagenden (Wir berichteten) internationalen Interessenverband unabhängiger Musikproduktionsgesellschaften, Impala, in erster Instanz Recht. In der Begründung heißt es, dass die EU-Kommission nicht in rechtlich hinreichender Weise dargelegt, dass vor dem Zusammenschluss der Tonträgersparten beider Konzerne keine kollektiv marktbeherrschende Stellung existiert habe. Zudem habe sie nicht nachgewiesen, dass durch die Fusion kein marktbeherrschendes Unternehmen entstehen werde. Zusätzlich wurden wohl auch nicht alle notwendigen Fakten berücksichtigt, so dass ihre Entscheidung auch deshalb fehlerhaft sei.nnSony BMG erklärte in einer ersten Reaktion, dass das Tagesgeschäft worerst unverändert weiterlaufen werde und dass Gespräche mit der EU-Kommision zum weiteren Vorgehen geplant seien. Das Unternehmen hat zwei Monate Zeit Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen, zudem muss das Joint Venture innerhalb von sieben Tagen erneut in Brüssel für eine neuerliche Analyse angemeldet werden. "Wir werden das Urteil zunächst genau studieren. Aber es ist klar, dass wir die Fusion erneut untersuchen müssen", erklärte der Sprecher von EU-Kommissarin Neelie Kroes in Brüssel.nnDas Urteil hat auch Auswirkungen auf EMI und Warner Music. Die beiden Majors hatten jeweils knapp 4,6 Milliarden Dollar geboten für die Übernahme des Konkurrenten geboten, die Angebote aber gegenseitig abgewiesen. Bereits bei der Fusion von Sony BMG hatte die EU-Kommision angekündigt alle weiteren Konsolidierungsschritte im Musikmarkt sorgfältig zu prüfen.n

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