Party-Anarchismus im Acid-Regen

frittenbude-2    Was tun, wenn einem in einem niederbayerischen Dorf die Decke auf den Kopf fällt? FRITTENBUDE haben dafür eine Lösung parat: Sich mit Drumcomputer, Gitarre und Mikrofon bewaffnen und die Rebellionsgelüste durch Technopunk zum Ausdruck bringen. Das Trio, das seinen Geburtsort in der Nähe von Landshut längst hinter sich gelassen hat, steht bei der Hamburger Plattenfirma Audiolith unter Vertrag und arbeitet gemeinsam mit Label-Genossen wie Egotronic am Konzept eines Partysounds, der Hedonismus mit politischer Korrektheit verbindet.

    Im Vergleich zu den eindeutig autonom positionierten Egotronic geht es bei Frittenbude eher um Party-Anarchismus. Ihre Texte handeln von durchfeierten Nächten, die dabei entstehenden zwischenmenschliche Probleme und seit ihrem zweiten Album Katzengold aus dem vergangenen Jahr auch verstärkt um den Kater danach. Forderten sie 2008 im Song Hildegard »Für mich soll's heute Acid regnen«, so singen sie 2010 in Täglich grüßt das Murmeltier: »Wir sind längst schon über den Zenit hinaus«. Auch Electro-Punks werden irgendwann erwachsen. Doch bis es endgültig soweit ist, wird weitergeravet – zum Beispiel an diesem Donnerstag in Frankfurt. Die Tickets sind limitiert, aber umsonst – bei vorheriger Anmeldung auf der Webseite des Konzert-Sponsors.


VIDEO: FRITTENBUDE – Und täglich grüßt das Murmeltier

Jägermeister Wirtshaus Tour mit Frittenbude & Tom Deluxx
21.04. Frankfurt – Yachtclub 

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