Das dürfte für einiges Stirnrunzeln in den Reihen der Softwarefersteller führen: Der malayische Binnenhandels- und Verbraucherminister Tan Sri Muhyiddin Yassin verkündete kürzlich, die Regierung erwäge den Einsatz von raubkopierter Software in Schulen und sozialen Einrichtungen zu legalisieren.
Auf diesem Weg soll die Nutzung von PCs und das Erwerben von Computerkenntnissen in der Studentenschaft verstärkt werden. Gleichzeitig würde die Regierung natürlich weiter gegen private Raubkopierer und Unternehmen vorgehen, die gecrackte Software nutzen. Der Vorstoß dürfte wie Musik in den Ohren aller Cracker-Ringe klingen. 98% aller weltweit verbreiteten Raubkopien stammen eh schon aus Asien, und ab sofort müssen die bösen Software-Klauer keine Verhaftung mehr fürchten. Mit gezücktem Studentenausweis heißt es einfach: "Wir vergleichen im Seminar gerade Photoshop 6 mit 7" oder "Ich muß ein Referat über ‘Episode 2’ schreiben"…