Die Welt geht unter – Wir verlosen Freikarten!

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   Welches sind die größten Momente in den Filmen des dänischen Regisseurs LARS VON TRIER? Wer sich da aus dem Stand nicht festlegen will, wer Wissenslücken füllen oder die Erinnerungen an alte Favoriten im Kinoformat auffrischen möchte, hat dazu jetzt in Berlin Gelegenheit. Vom 2. bis zum 24. September zeigt das Filmkunsthaus Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz sämtliche Kinofilme des Titelhelden der aktuellen Spex-Ausgabe, außerdem die fürs dänische Fernsehen gedrehte, auf dem klassischen Euripides-Drama basierende Carl Theodor Dreyer-Verfilmung Medea, die beiden Teile der TV-Miniserie Hospital der Geister und die frühen Kurzfilme Bilder der Befreiung und Nocturne. Bevor der als reisescheu geltende von Trier am Samstag selbst zu einer einstündigen Q&A ins Babylon kommen wird, ist einen knappen Monat vor seinem Kinostart in Deutschland sein jüngstes Werk, das Weltuntergangsdrama Melancholia, zu sehen.

   Für die Melancholia-Preview heute, am 2. September um 22 Uhr, verlosen wir Freikarten.Und für alle, denen es schwer fällt, sich aus dem unvergleichlich vielseitigen Werk Lars von Triers ein eigenes Retro-Programm zusammenzustellen (hier schon einmal das Vollständige des Babylons), folgt eine kleine Hilfestellung:

Die sieben größten Lars von Trier – Momente

   7. Mitten im Wald begegnet ein orientierungsloser Psychologe (Willem Dafoe) einem Fuchs. Der reißt sein Maul auf – und spricht: »Chaos regiert!« (in Antichrist, 2009)

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   6. Der gute Sohn hilft seiner vor Eifersucht wahnsinnigen, aber schwächelnden Mutter Medea, seinen jüngeren Bruder umzubringen – und dann ihn selbst. (Medea, 1988)

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   5. Der verschmierte Kopf von Lillebror (Udo Kier) schlüpft aus dem Geburtskanal der Assistenzärztin Judith (Birgitte Raaberg): ein Sohn des Teufels wird geboren! (Riget – Hospital der Geister II, 1997)

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   4. »Svo einfalt er það ekki fuck Dönum þinn. Fara til helvítis, þú þræll bílstjóri!« (»So leicht kommt Ihr Scheiß-Dänen nicht davon. Fahrt zur Hölle, Ihr Sklaventreiber!«) – der Große Boss aus Island (gespielt vom Regisseur Fridrik Thor Fridriksson) erinnert in einer dänischen Dependance seines Konzerns dezent an das historisch aufgeladene dänisch-isländische Verhältnis. (The Boss of it all, 2006)

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   3. Björk singt als erblindete tschechische Migrantin Selma in der US-Todeszelle »My favourite things«. (Dancer in the Dark, 2000)

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   2. Wo man sonst einen Vorspann erwarten würde, steht nur »Dogme 2: „Idioterne“«, mit weißer Kreide auf dunkles Holz gekritzelt. Dogville und Manderlay fanden später auf grafisch ähnlichen Bühnen statt. Aber der Minimalismus der Dogma95-Gemeinschaft, unter Leitung von Lars von Trier, war das noch stärkere Signal. (Idioten, 1998)

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   1. Es ist Dunkel. Ein Geräusch wird lauter. Offenbar sitzen wir auf einer Lok. Aufblende von zwei Scheinwerfern. Das Bild ist schwarzweiß. Im Lichtkegel rast unter uns das Gleis vorbei. Hart akzentuierende Streichermusik, im Takt des ratternden Zuges. Die Stimme eines Hypnotiseurs erklingt: »You will know listen to my voice. My voice will help you. And guide you still deeper into Europa…« (Europa, 1991)

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TRAILER: Lars von Trier Melancholia (2011)

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