Female HipHop – Buch, Party

Female HipHopUnd was ist dann »male HipHop«? Der Titel der ersten deutschsprachigen Publikation zum Thema HipHop und Frauen zeigt schon, dass irgendwas verrückt sein muss. Denn ein Substantiv, das attribuiert werden muss, weicht immer irgendwie ab von dem, das keine weiteren Spezifizierungen braucht. HipHop, wohl die schrillste unter den so genannten Männermusiken derzeit. Nun zeigt schon die Tracklist des von der Musik- und Kulturjournalistin Anjela Schischmanjan und der Kulturwissenschaftlerin Michaela Wünsch herausgegebenen Bandes »Female HipHop – Realness, Roots And Rap Models«, dass hier vor allem herausgearbeitet werden soll, was dann eben doch so geht.
    Zwar widmen sich gleich mehrere Beiträge den vorgefertigten Auftrittsweisen für Frauen im Rap, z.B. die von Clara Völker und Kiwi Menrath, Klimiko Leibniz, Diedrich Diederichsen. Gleichzeitig aber tauchen viele Texte direkt von Aktiven aus, wie etwa Mädchen Feiern Sprechgesang, Fiva oder Hannah Kopietz von der Breakdance Crew Dirty Mamas.

    Weitere Beiträge werden am Samstag, den 17.11. in Berlin im Roten Salon bei der Release-Party vorgestellt: ab 21h trägt DJ Stef The Cat etwas über HipHop in Brasilien vor, außerdem lesen u.a. Marcel Hartwig und Spex-Autorin Annett Busch. HipHop gibts schließlich mit Quio und den Femmes With Fatal Breaks.

Anjela Schischmanjan, Michaela Wünsch (Hg.): Female HipHop – Realness, Roots And Rap Models. Ventil Verlag, 2007

Release Party

17.11., 21h Roter Salon, Berlin
mit u.a. Annett Busch, Marcel Hatwig, Quio, Femmes With Fatal Breaks

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