ERSTER PRESSEFREIHEITS-INDEX

Reporters without borders, eine internationale Journalisten-Organisation, veröffentlichte in den letzten Tagen den weltweit ersten, 139 Staaten umfassenden Index für Pressefreiheit, den ihr unter "mehr" (samt ausführlicherem Artikel) einsehen könnt.
An der Spitze stehen Finland, Island, Norwegen und die Niederlande, am Ende liegen Nord Korea, China, Birma, Turkmenistan und Bhutan. Deutschland teilt sich Platz 7 mit Portugal und Schweden, die USA liegen auf Platz 17, hinter Costa Rica und vor Hong Kong. Laut Bericht hängt das Entstehen einer freien Presse nicht ausschließlich vom materiellen Wohlstand eines Landes ab. Insgesamt steht die Pressefreiheit weltweit zunehmend unter Druck, u.a durch wachsende regierungsbedingte Medienbeeinflussung und Unterdrückung unabhängiger Zeitungen in immer mehr Ländern. Derzeit befinden sich beispielsweise weltweit 115 Journalisten in Gefangenschaft. Die Untersuchungen wurden per Fragebogen durchgeführt, welche an Rechtsexperten, Journalisten und Wissenschaftler verteilt wurden. Anhand von 50 Gesichtspunkten beurteilten sie die Lage der Pressefreiheit in ihren Heimatländern. Wir hier sind froh, dass wir uns in relativ "sicheren" Gefilden bewegen. Örtlich, wie auch thematisch.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.