Neues aus dem antiken Klanglabor: EP-Pre-Listening Abstraxion I Can’t

Der französiche Produzent Abstraxion hat sich erneut im Heimstudio eingeschlossen, um die nächste Woche erscheinende EP I Can’t aufzunehmen. Er muss in guter Gesellschaft gewesen sein. Der exklusive Vorab-Stream beweist zumindest, dass sich mit antiken Klangerzeugern ganz schön fortschrittliche Musik machen lässt.

Harold Boué, in Frankreich geboren, wohnhaft in London und im Post-Tech-House zuhause, haut uns nach seinem im Februar erschienenen Debütalbum Break Of Lights nun das nächste Ergebnis seiner Heimexperimente im analogen Klanglabor um die Ohren. Im Gegensatz zum Langspieler und dem Gros der seit den Nullerjahren unter dem Alias Abstraxion veröffentlichten Audio-Kurztrips ins Bouésche Bass-Wunderland, wird die 4-Track-EP I Can’t am 8. Dezember nicht auf dem hauseigenen Label Biologic, sondern via Hakt Recordings erscheinen.

Dass der titelgebende 6-Minuten-Opener ähnlich organisch anmutet wie das jüngste Œuvre des Bald-Dreißigers, mag an Boués bewährter Herangehensweise an die Klangproduktion liegen. Abermals hat er sich im mit analogen Antik-Sounderzeugern vollgestopften Heimstudio in Marseille verschanzt und Entdecker gespielt: »That way, in the end, the track has the same warmth of feeling as the room during the recording process itself.«

Das Resultat mutet hier sci-fi-esque, dort äußerst Dancefloor-affin an und lässt einen an wieder anderer Stelle konsequent in der Kuschelkissenburg versacken – und ist bei all seinem Facettenreichtum unerhört stringent. Für SPEX.de stellt Boué die EP exklusiv schon eine Woche vor dem offiziellen Release im Stream zur Verfügung. Sollte man gehört haben.

Trackliste I Can’t EP:

1. I Can’t
2. Never Thought
3. Around Me (Farimont Remix)
4. Around Me (My Favorite Robot Remix)


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