Eight Legs

Vier wilde junge Männer, die sich ›Oi‹, ›Dead‹, ›On the Run‹ und andere griffige Slogans mit Gaffa auf ihre weißen, perfekt-schnoddrig geschnittenen T-Shirts kleben, dazu Chucks und Röhrenjeans tragen. Die Referenzen sind da natürlich ebenso der Wahnsinn: Vogue-Shooting in Brasilien, Hedi SlimaneProtegées, Single-Produktionen mit John Fortis, der wiederum von cleanen Rock-Bands wie Razorlight, Space-Pop von The Oscillation bis zum Rumpelrock der ersten Art Brut-Platte bereits das Spektrum of Cool locker abgedeckt hat.

    Gut: originell klingt der britische Gitarrenrock von Eight Legs sicherlich nicht, wo doch schon alles mal gemacht wurde; Drive und Verve aber haben sie zu genüge. »Blood. Sweat. Tears.« ist deshalb eine Single, zu der es sich gut tanzen lässt, besonders wenn man mit The Rifles oder ähnlichen Gitarrenbands aus England sowieso gut kann. Überzeugender aber als die A-Seite der gleichbetitelten 7“-Single ist die Flipside, »Hopes Away«, eine jener an One-Night-Stands adressierte Selbstbestimmungshymnen, wie man sie eben von just dem Stimmbruch entwachsenen Engländern nunmal zu Hören erwartet: Schmissiges Gitarrenarrangement, rumpelndes Schlagzeug, eins, zwei, drei, vier, und auf die Tanzfläche gezielt. Riecht ziemlich nach Hit.

LABEL: Weekender

VERTRIEB:

VÖ: 24.08.2007

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