Editors

Der Mann, der nicht weiß, wohin mit seinen Händen. Wenn man ein Konzert der Editors besucht, dann kann man schnell feststellen, dass Sänger Tom Smith – überzogen metaphorisch formuliert – einem Magnet oder Sägemehl ähnelt, jedenfalls die Besucher an sich heranzieht, die Konzentration bindet, einfach: präsent ist. Das liegt sicherlich nicht nur an seiner satten Stimme oder der oft farbenfroh ausgeleuchteten Bühne, sondern vor allem an Smiths raumgreifender Gestik. Mit seinen Händen scheint er nicht nur sich selbst, sondern auch das Publikum festhalten zu wollen, dieser Eindruck setzt sich bereits nach wenigen Augenblicken fest.

Auch das Video zu »An End Has A Start« greift die Präsenz von Smith auf: Die restlichen Musiker verschwinden scheinbar tief in den Hintergrund. Zusätzlich zu Smith baute die Regisseurin Diane Martel (zuvor: Mariah Carey, Justin Timberlake, Franz Ferdinand) zwölf Tänzerinnen in das dunkel gehaltene Studio-Set ein. Uniform in schwarze Tops, weiße Schuhe, dunkles Make-Up und grelle Leggins gestyled bewegen diese sich bewusst hölzern und ungelenk durch die Choreografie.

 

VIDEO: Editors – An End Has A Start

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