Dr. Motte

LoveparadeEs ist nicht nur Mauerfall- und Wiedervereinigungsjahr – auch Techno feiert seinen zwanzigsten Geburtstag: 1989 organisierte Matthias Roeingh alias Dr. Motte die erste Loveparade. Mit einer überschaubaren Anzahl an Wagen (zwei) und Ravern (rund 150) rückten Acid, Techno und House schließlich langsam ins öffentliche Bewusstsein. Wenn die Loveparade heute nicht mal ausnahmsweise aus Kosten- oder organisatorischen Gründen ausfallen muss, stellen sich hinter den mittlerweile hunderten Umzugswagen einige hunderttausend feiernde Menschen auf – man kennt die Bilder aus Berlin und neuerdings auch dem Ruhrgebiet.

    Im Berliner Haus der Kulturen der Welt erinnern nun Dr. Motte und andere, nennen wir sie ruhig: Urgesteine des deutschen Technos an die Ursprünge der Bewegung. »Wir haben uns abgegrenzt mit unseren komischen Bewegungen«, erinnert sich Dr. Motte in Rückblicken auf die ersten Loveparade-Jahre, eine Abgrenzung, die heute nicht mehr wirklich stattfindet: aus der politisch ausgelegten Veranstaltung ist ein Konsumfest mit gigantischer Infrastruktur geworden.

     Am Samstag wird dieses Bild im Haus der Kulturen der Welt zurechtgerückt, oder wenigstens vorsichtig korrigiert: im kleinen Rahmen spielen die DJs Mijk van Dijk, Hardy Hard, Jonzon, Rok, Ronny Pries und Tanith im Rahmen der Veranstaltungsreihe »1989 – Globale Geschichten« Tanzmusik, der Eintritt ist frei.

Dr. Motte präsentiert: Party like it’s 1989:
21.02. Berlin – Haus der Kulturen der Welt
mit Dr. Motte, Mijk van Dijk, Hardy Hard, Jonzon, Rok, Ronny Pries, Tanith

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