Down By The River Festival

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Am Wochenende war ein Name allgegenwärtig in den Feuilletons: Woody Guthrie, US-amerikanischer Sänger und Songwriter, wäre am Samstag 100 Jahre alt geworden. Dass das Vorbild von Bob Dylan (veröffentlicht am 11. September sein neues Album Tempest), Joe Strummer, Billy Bragg & Co., welches zeitlebens mal mehr oder wenig politisch das Leben am Fuße der heimatlich-kapitalistischen Gesellschaft besang, bis heute zahlreiche Nachahmer findet, im Sinne eines freien Musikentwurfs, unterstreicht das gegenwärtige Down By The River Festival an diesem Samstag, dem 21. Juli, präsentiert von Spex im KaterHolzig, Berlin.

Bei der Veranstaltung für »unerhörte und windschiefe Töne« geben sich allerdings Einzelkämpfer und Bands die Klinke in die Hand. Da kann es auch schnell mal psychedelisch werden, im internationalen Getümmel der Neuseeländer von Orchestra of Spheres (Foto), den Argentinierinnen von Las Kellies, und britischen Wave Pictures. Johannes Bügeleisen oder David John Hull sind ebenfalls dabei. Das stilistische Spektrum rund um den Folk reicht von Dada-Electronica, Postrock-Anleihen, Lo-Fi und No-Wave sowie Pop bishin zum überschäumenden Genremix der israelischen Wahlberliner von Jachzen Balzen. Und auch Guthrie wird thematisiert: Die Journalistin Barbara Mürdter, Autorin des gerade erschienenen Buch Woody Guthrie – Die Stimme des anderen Amerika, widmet ihm am späten Abend eine Lecture. Die Musik erklingt von Nachmittag an bis in die Nacht hinein.

   Karten sind vorab hier und hier erhältlich. Spex verlost noch 2×2 Plätze. Einen Höreindruck vermittelt derweil nachfolgend der 15-teilige Festivalsampler.

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