Surrealismus in Watts

explorations-hidden-gems-of-los-angeles    Kaum eine andere Stadt in den Vereinigten Staaten symbolisiert so sehr die Wucherungen der Suburbanisierung wie die kalifornische Metropole Los Angeles, die der Soziologe Mike Davis in seinem Buch City Of Quartz als Triumph der Grundstücksspekulation und der Privatisierung des öffentlichen Raums beschrieb. Los Angeles ist eigentlich keine richtige Stadt, sondern eine Agglomeration von Kleinstädten und Vororten ohne ein wirklich funktionierendes Zentrum. Dass sich inmitten dieser urbanen Wüste auch zahlreiche kulturelle Kleinode verstecken, zeigt die Online-Dokumentation Hidden Gems of L.A. Vorgestellt werden unter anderem die surrealistischen Watts Towers, die der Autodidakt Sabato Rodia über dreißig Jahre hinweg in Handarbeit errichtete, die Künstlerkolonie in der ehemaligen Pabst Blue Ribbon Brauerei und das unvollendete Haus des Frank-Lloyd-Wright-Enkels Eric in Malibu, das als Veranstaltungsort für Architektur-Workshops genutzt wird.

    Hidden Gems of L.A. ist Teil einer Explorations getauften Reihe, die sich mit urbanen Brachen und ihren (sub-)kulturellen Nutzungen befasst und vom Schuhhersteller Palladium in Auftrag gegeben wurde. Weitere Expeditionen führen unter anderem zu Piratensendern in London und verlassenen Orten in Detroit.

VIDEO: Hidden Gems of L.A.

 

2 KOMMENTARE

  1. Ein Werbevideo bzw. bezahlten Content als Online-Dokumentation zu verkaufen, und nur in einem Nebensatz zu erwähnen, dass der Schuhhersteller Palladium das in Auftrag gegeben hätte und nicht etwa irgendeine Kommunikationsagentur sich damit seit ein paar Wochen durch die Blogs dieser Welt platziert, zeigt eindrücklich wo SPEX im Jahre 2011 steht.

  2. Zudem ist das Werbevideo auch noch so wahnsinnig schlecht. Weniger die Hidden Gems stehen im Vordergrund, als die Moderatorin und ihre Klamotten.

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