Dieser Jazz schreit zum Himmel: Kamasi Washington veröffentlicht Live-Doku

Foto: Mike Park

Er hat mit Lauryn Hill, Snoop Dogg und Herbie Hancock gearbeitet. Jetzt steht er für sich selbst: Kamasi Washington hat sein Albumdebüt veröffentlicht. Und die Journaille steht Kopf. Dass die Euphorie auf Tatsachen fußt, beweist ein neuer Live-Video-Mitschnitt von der Record-Release-Session in Los Angeles.

Wenn ein Jazz-Saxophonist sein Debüt The Epic nennt, und mit einem Cover versieht, auf dem er das Instrument gen Himmel hievt, zeugt das entweder von Größenwahn. Oder es ist groß. Kamasi Washington hat für sein 172-minütiges Set in drei Bänden ein 32-köpfiges Orchester und einen 20-Personen-Chor verpflichtet.

Das Brimborium mal weggedacht, ist dieses Werk aber vor allem groß, weil der 34-Jährige selbst the biggest ist. Dieses Werk ist der genialste Scheiß, den ein vermeintliches Ü-40-Genre im Jahr 2015 ausspucken kann. Und Washington hier beim Live-Durchdrehen zuzusehen, bestätigt: Dieser Typ ist verdammt noch mal der Mann im Mond.

Ein Feature zu Kamasi Washington ist in der Printausgabe SPEX N° 361 erschienen, die versandkostenfrei im Online-Shop bestellt werden kann.

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