Die Rettung liegt im Bass

line Text "Die Rettung liegt im Lied" vom vergangenen Freitag (s. a. Kommentare dazu im Forum unter "Crisis? What Crisis?"), auf den näher einzugehen eigentlich kaum der Mühe wert ist. Als Steilvorlage jedoch für die Ankündigung eines neuen Albums direkt aus der Gruft französisch-elektronischer Musik mag er gerade noch taugen. Denn am 14. März melden sich die beiden Schlaumeier von Daft Punk mit ihrem dritten Album "Human After All" (via Labels/Virgin/EMI) zurück auf dem kleinen Marktplatz der ach so krisengeschüttelten Techno – und House-Welt. Und nein, es ist kein Rock- oder HipHop-Album geworden und "Lieder" wird man daruf so wenig finden wie Düsseldorfer im Kölner Karneval. Stattdessen sind Thomas Bangalter und Guy Manuel de Homem Christo schön bei ihren Leisten geblieben und präsentieren uns zehn kurzweilige Momente einer gerade mal sechs Wochen dauernden Schaffensphase zwischen September und November 2004. Weniger überambitioniert und aufgeblasen wie auf "Discovery" (2001), konzentrieren sich Daft Punk ganz und gar auf ihre ureigenen Stärken: Maximal zwei Ideen und drei Elemente pro Stück, minimale Arrangements, maximale Soundwucht; Tracks, die so stumpf und funktional sind, dass es schwer fällt, ein Urteil zwischen "einfallslos" und "genial" abzugeben. Oft stimmt beides, erst recht, wenn man Bass – und Lautstärkeregler immer schön am Anschlag hält. Retten tut das natürlich niemanden, aber dafür gibt`s ja schließlich die Feuerwehr.

"… auch an der Seine herrscht mittlerweile Grabesstille an den Reglern und Knöpfen." Nur ein ganz besonders dummer Satz, zitiert aus dem erschreckend inkompetenten Spiegel-Online Text "Die Rettung liegt im Lied" vom vergangenen Freitag (s. a. Kommentare dazu im Forum unter "Crisis? What Crisis?"), auf den näher einzugehen eigentlich kaum der Mühe wert ist. Als Steilvorlage jedoch für die Ankündigung eines neuen Albums direkt aus der Gruft französisch-elektronischer Musik mag er gerade noch taugen. Denn am 14. März melden sich die beiden Schlaumeier von Daft Punk mit ihrem dritten Album "Human After All" (via Labels/Virgin/EMI) zurück auf dem kleinen Marktplatz der ach so krisengeschüttelten Techno – und House-Welt. Und nein, es ist kein Rock- oder HipHop-Album geworden und "Lieder" wird man daruf so wenig finden wie Düsseldorfer im Kölner Karneval. Stattdessen sind Thomas Bangalter und Guy Manuel de Homem Christo schön bei ihren Leisten geblieben und präsentieren uns zehn kurzweilige Momente einer gerade mal sechs Wochen dauernden Schaffensphase zwischen September und November 2004. Weniger überambitioniert und aufgeblasen wie auf "Discovery" (2001), konzentrieren sich Daft Punk ganz und gar auf ihre ureigenen Stärken: Maximal zwei Ideen und drei Elemente pro Stück, minimale Arrangements, maximale Soundwucht; Tracks, die so stumpf und funktional sind, dass es schwer fällt, ein Urteil zwischen "einfallslos" und "genial" abzugeben. Oft stimmt beides, erst recht, wenn man Bass – und Lautstärkeregler immer schön am Anschlag hält. Retten tut das natürlich niemanden, aber dafür gibt`s ja schließlich die Feuerwehr.

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