Die nächste Dimension: Clippremiere Eskmo »Mind Of War«

Am 13. April veröffentlicht der in Los Angeles heimische Produzent und Komponist Brendan Angelides alias Eskmo sein zweites Album. Und ein vertontes Stoßgebet an das Universum.

»Mein Ziel war es, ein Album zu kreieren, das um Sonne, Mond und Erde kreiselt und aufzuzeigen, welche Rolle sie im perfekten, einfachen Leben eines vollkommen imperfekten Menschen spielen«, erklärt er das kosmische Projekt. Aufgenommen wurde SOL (Apollo / Alive) ganz ebenerdig in Eskmos Homestudio, Eastside, Los Angeles. Wie klein und unbedeutend wir human beings sind.

Und doch ziemliche Pros darin, der Perfektion zeitlebens hinterherzujuchteln. Im Video zum Digi-Funk-Track »Mind Of War« rückt Eskmo der Vollkommenheit zumindest ein Stück weit auf die Pelle – um sie anschließend mit Staccato-Schnitten zu verhackstückeln. Entstanden ist ein Hightech-Clip, der mit den Formen natürlicher Wahrnehmung bricht: Es wird geschichtet, gedehnt, gerafft, geblinzelt – konkret: 4 606 Fotos, geschossen in 14 Stunden, aneinandergereiht zu einem audiosvisuellen Kopfverdreher. Co-Stars neben Angelides sind ein Datenhandschuh des Nintendo Entertainment Systems, handgeschnitze, geometrische Holzfiguren, Licht und Schatten sowie ein flinker Finger auf der Fast Forward-Taste. Eine exzellente Crew für eine exzellente Klang-Bild-Synthese – die beinah perfekte Spex.de-Premiere:

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