DIE ANDERE X-BOX

mit Microsofts Spielkonsole gemein.

Es geht wieder einmal um den Mediensport Selbstzensur, wie er aus dem amerikanischen Radio und Fernsehen nicht mehr wegzudenken ist. So wird in amerikanische Fernsehgeräte schon seit Januar 2000 der sogenannte " V-Chip " eingebaut, der in verschiedenen Stufen Fernsehsendungen freischaltet oder blockt, je nachdem für welches Zuschaueralter er eingestellt wurde (hier ein Q&A zum Thema). Die " ProtecTV " Apparatur kann mit jedem beliebigen TV-Set betrieben werden und wird wie ein Videorekorder angeschlossen. Sie filtert eine Liste von 400 "bösen" Worten aus den Untertiteln und Tonspuren der TV-Sendungen heraus. In den Bildschirmuntertiteln werden die expliziten Ausdrücke durch x-Reihen ersetzt, im gesprochenen Text werden sie stummgeschaltet. So können sogar in Filmen, die als kinderfreundlich und gewaltlos eingestuft wurden, letzte Unflätigkeiten (z.B. die 24 Kraftaudrücke, die in "Shrek" lauern) eliminiert werden. Es ist ein Gerät für die Kleinen, die nicht schon in frühen Jahren von Kraftausdrücken in Serien wie "Die Simpsons" verdorben werden sollen. Schaut man sich allerdings die Liste der Wörter, die durch "ProtecTV" unhörbar gemacht werden, genauer an, fragt man sich, wie die armen Racker denn wohl bitteschön ohne die Kenntnis von Ausdrücken wie "jerk", "moron" oder auch "shut up" in der Welt überleben sollen…
Es geht um einen schwarzen Kasten, der an den Fernseher angeschlossen wird. Viel mehr hat die Erfindung der amerikanischen Hausfrau und Mutter Diane LaPierre aus Calgary (Alberta) nicht mit Microsofts Spielkonsole gemein.
Es geht wieder einmal um den Mediensport Selbstzensur, wie er aus dem amerikanischen Radio und Fernsehen nicht mehr wegzudenken ist. So wird in amerikanische Fernsehgeräte schon seit Januar 2000 der sogenannte " V-Chip " eingebaut, der in verschiedenen Stufen Fernsehsendungen freischaltet oder blockt, je nachdem für welches Zuschaueralter er eingestellt wurde (hier ein Q&A zum Thema). Die " ProtecTV " Apparatur kann mit jedem beliebigen TV-Set betrieben werden und wird wie ein Videorekorder angeschlossen. Sie filtert eine Liste von 400 "bösen" Worten aus den Untertiteln und Tonspuren der TV-Sendungen heraus. In den Bildschirmuntertiteln werden die expliziten Ausdrücke durch x-Reihen ersetzt, im gesprochenen Text werden sie stummgeschaltet. So können sogar in Filmen, die als kinderfreundlich und gewaltlos eingestuft wurden, letzte Unflätigkeiten (z.B. die 24 Kraftaudrücke, die in "Shrek" lauern) eliminiert werden. Es ist ein Gerät für die Kleinen, die nicht schon in frühen Jahren von Kraftausdrücken in Serien wie "Die Simpsons" verdorben werden sollen. Schaut man sich allerdings die Liste der Wörter, die durch "ProtecTV" unhörbar gemacht werden, genauer an, fragt man sich, wie die armen Racker denn wohl bitteschön ohne die Kenntnis von Ausdrücken wie "jerk", "moron" oder auch "shut up" in der Welt überleben sollen…

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