»Deutsche Pop Zustände«: ein Film über rechte Musik im Land

Zum Zustände kriegen: Die Regisseurinnen Lucía Palacios und Dietmar Post haben einen Film über die Geschichte der rechten Musik in Deutschland gedreht. Ab jetzt ist er im Kino und als Stream zu sehen.

Als sich die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe politisierten und radikalisierten, hatte das nicht zuletzt mit ihren Erfahrungen im Schoß einer neonazistischen Subkultur zu tun. In Clubs und auf Konzerten trafen sie auf Anstachler und Gleichgesinnte. Die sogenannte Szene gab ihrer Gesinnung Richtung und Zuhause. Im ersten NSU-Bekennervideo ist Musik der Rechtsrockband Noie Werte zu hören.

Solcherlei Zusammenspiele von Popkultur und rechter Ideologie gaben den Anstoß zu Deutsche Pop Zustände, einem gemeinsamen Film der Regisseure Dietmar Post und Lucía Palacios. Für ihre für den Grimme-Preis nominierte Dokumentation sprachen sie mit Pop-Theoretikern und Soziologen, Musikern verschiedenster Gesinnung, Labelmachern, Aussteigern und deren Beratern. Der Film ist ab sofort hier im Stream zu sehen. Außerdem läuft er aktuell in ausgewählten Kinos.

Deutsche Pop Zustände
ab 08.09. Berlin – Babylon Kreuzberg
ab 15.09. Chemnitz – Weltecho (mit Dietmar Post)
ab 15.09. Konstanz – Scala Kinozentrum
22.09. Hamburg – East-Hotel (im Rahmen des Unerhört!-Music-Film-Festivals um 20:00 Uhr; mit Dietmar Post)
28.09. Stuttgart – Forum 3 e.V. (mit Dietmar Post)
29.09. Aalen – Kino am Kocher (mit Dietmar Post)
04. & 05.10. Berlin – Lichtblick-Kino Berlin
26.10. Hamburg-Bergedorf – Filmforum

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