Der Spextrakt vom 4. März 2010

Wie entstand OK GOs Rube-Goldberg-Maschine? – – – Was meint Žižek zu »Avatar«? – – – Von welchem Planeten kommt Flying Lotus? – – – Wie klingt der Very-Best-Remix des XX-Remixes des Florence-Covers des Staton-Originals? – – – Und wie klingt das Mashup der Staton-Gesangsspuren? – – – Was macht Jonny Miller aus Tunng? – – – Und wer streamt eigentlich Archie Bronson Outfits Kokosnuss? – – – Antworten darauf gibt der Spextrakt.

  • MUSIK: How OK GO’s Rube-Goldberg-Machine was built
    Gestern wiesen wir im Spextrakt auf das neue, faszinierende Musikvideo von OK GO hin, Dylan F. Tweeny notierte zwischenzeitlich im Blog »Gadget Lab« des »Wired Magazins«, wie das Video als Ganzes zustande kam. Wer sich die Illusionen zum Clip zerstören möchte, kann dort viele Details zum Videodreh nachlesen und einige Making-Of-Videos vom Set durchsehen.
  • FILM: Return of the natives – Slavoj Žižek zu James Camerons »Avatar«
    Es mag bereits alles zu James Camerons jüngstem 3D-Blockbuster »Avatar« gesagt worden sein, aber noch nicht so klug und präzise, wie es der Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek soeben für die Online-Ausgabe des Magazins »New Statesman« tat. Darin dröselt Žižek nicht nur das Beziehungsgeflecht zwischen Menschen, Avataren und Na’vis auf, sondern untersucht auch die Imperialismus-Motive des Blockbusters: »The film teaches us that the only choice the aborigines have is to be saved by the human beings or to be destroyed by them. In other words, they can choose either to be the victim of imperialist reality, or to play their allotted role in the white man’s fantasy.«
  • MUSIK: Außerirdisch gut – Flying Lotus in der Berliner Zeitung
    Am morgigen Freitag gastiert Steven Ellison alias Flying Lotus mit seinem neuen Album »Cosmogramma« im Berghain, gemeinsam mit Bibio wird er den Hauptfloor des Clubs mit einem Live-Set beschallen. Christian Tjaben schreibt im Feuilleton der Berliner Zeitung über »Cosmogramma« und Flying Lotus, der von sich selbst sagt, »an Dinge wie Astralreisen und Parallelwelten« zu glauben.
  • MP3: Florence and the Machine – You’ve Got the Love (The XX Remix remixed by The Very Best)
    Dieser Song treibt immer bizarrere Blüten! Im Original von The Source und Candi Staton, Jahrezehnte später von Florence and the Machine gecovert, von The XX geremixt und nun nochmals von Esau Mwamwaya und The Very Best modifiziert: Das Referenzkarussel dreht und dreht sich viel zu schnell.
  • STREAM: Cosmic Boogie – Feels Good (You Got the Love)
    Und hier die Rolle vorwärts bzw. rückwärts: Das Mash-Up von Cosmic Boogie kombinierte Ende letzten Jahres Candi Statons 1980 aufnommene Gesangsspuren von »You Got the Love« mit Electras »Feels Good«. Darin hört man außerdem die Bassline des 1991 veröffentlichten House-Tracks von Frankie Knuckles und Jamie Principle »Your Love«, auf das wir wiederum an anderer Stelle verwiesen haben, weil es kongenial mit Animal Collectives »My Girls« verwoben wurde.
  • STREAM: Tunng – Hustle (Jonny Miller Remix)
    Gestern erst gab es den Album-Stream von »… and Then We Saw Land«, heute folgt der erste Remix: Die Tunng-Single »Hustle« stellte Jonny Miller zwar nicht grundsätzlich auf den Kopf, verleiht dem Track mit einem pumpenden Bassline-Unterbau und vielen (Hand-)Claps aber eine neue sonnige Leichtfüßigkeit.
  • STREAM: Archie Bronson Outfit – Coconut
    In zwei Wochen erscheint das neue räudig rockende Album »Coconut« von Archie Bronson Outfit, vorab bietet ihr Label Domino Records die gesamte Platte als Stream an.

Ergänzende Vorschläge für den Spextrakt nehmen wir über das Kontaktformular entgegen.

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