Wie war es nun eigentlich bei Britney Spears’ Show in Berlin? Wie baue ich das AC/DC-Logo in Photoshop nach? Wieso ist das Distelmeyer-Live-Video verschwunden? Und wie klingt’s nun bei Major Lazer und Martin Kippenberger? Antworten hat der heutige Spextrakt zu bieten.

  • MUSIK: Trifft sogar die Töne – Britney Spears in Berlin
    Nach unseren Hinweisen auf die Berlin-Show von BritBrit gehört sich auch ein Rückblick, den Laura Ewert für die taz liefert: »Am Sonntagabend liegt in der O2-World am Berliner Spreeufer nicht der Duft von Sägespänen in der Luft, sondern es riecht nach süßem Parfüm und Pommes.« Etwas anderes erwartet man im Konsumtempel in Spree-Nähe nicht wirklich, auch wenn eine Zirkusshow ansteht.
  • DESIGN: Fonts used in Popular Band Logos
    Ablegen in der Schublade »unnützes Wissen«: das Blog Build Internet zeigt die Logos der Beatles und Sex Pistols, von Kiss, Green Day und ACDC, dazu gibt es jeweils die passende Type. Falls man einmal schnell und billig ein T-Shirt oder andere Memorablia zu entwerfen hat, ist man hier an der richtigen Adresse.
  • MP3: Major Lazer Essential Mix
    Auch auf die Gefahr hin, Major Lazer im Vergleich zu anderen Künstlern zu oft zu thematisieren, möchten wir gerne auf ihren jüngsten »Essential Mix« für BBC Radio 1 hinweisen. Zwei Stunden Musik, in denen Diplo und Switch in Pete Tongs Radioshow Burning Spear, John Holt, Martyn, Nirvana und Mavado bzw. Björk, Rye Rye und Ace Of Base miteinander verlöten. Update: der Mix ist offline.
  • KUNST: Hörbuch mit Martin Kippenberger
    »Ein neu gegründeter Kleinstverlag mit dem kämpferischen Namen Brigade Commerz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tondokumente von Künstlern herauszugeben. Er veröffentlicht eigens geführte sowie in Archiven gefundene Gespräche, Vorträge und Monologe.« So heißt es in der Online-Ausgabe des Kunstmagazins Monocle anlässlich der Veröffentlichung eines Martin-Kippenberger-Hörbuches. Auf der Webseite der Brigade Commerz findet sich ein kurzer Ausschnitt des 18 Tracks starken Hörbuchs.
  • DIGITAL: Internetversteher unter sich
    Kürzlich erwähnten wir im Spextrakt ein Distelmeyer-Live-Video von dessen jüngster Aufwärm-Tournee, die ihn auch nach Essen führte. Im Publikum wurde eifrig mit der Consumer-Cam gefilmt, später das gesammelte Material auf YouTube veröffentlicht, Ergebnis: wir hatten einen netten Live-Mitschnitt gesehen, die Leser einen Einblick in ein neues Stück – prinzipiell hätten also alle glücklich sein können. Bis das Video (samt einiger anderer) von Sony BMG Records gelöscht wurde. Aufschrei, Skandal, Major-Label-Messup war die Reaktion. Lukas Heinser, Betreiber des Blogs Coffee And TV, hakte daraufhin kurz beim Management nach und dokumentierte seine Erfahrungen. Tenor des Texts: Ruhig, Brauner.

Ergänzende Vorschläge für den Spextrakt nehmen wir über das Kontaktformular entgegen.