Der Spextrakt vom 16. September 2009

Pavement wagen die Reunion (vielleicht) – – – Antony Hegarty trauert um die Verfolgung irakischer Homosexueller – – – Jeremy Jay covert Buddy Holly – – – Yacht und Fontän remixen Wolfmother – – – Marc Mulcahys Benefiz-Compilation im Stream – – – Der Spextrakt.

  • MUSIK: The Pavement reunion is on
    Pavement sollen ein Comeback wagen, will das New Yorker Musikblog Brooklyn Vegan herausgefunden haben. Eine »vertrauenswürdige Quelle« habe die Reunion für 2010 in Aussicht gestellt, vier Konzerte sollen in New York gespielt werden, eine Tour könnte diesen Konzerten dann bereits vorangegangen sein oder ihnen folgen. Das Online-Magazin Pitchfork Media will die Gerüchte zwischenzeitlich auch von einer eigenen, ebenfalls nicht benannten »echten« Quelle bestätigt bekommen haben. Doch bei aller Begeisterung für Pavement sollte man festhalten: It’s just a band!
  • POLITIK: Love from Antony Hegarty, crying
    »Make a T-shirt. Tell your friends.« So beschließt Antony Hegarty seine jüngste Wortmeldung auf seiner Homepage, aufgerüttelt hat ihn ein Artikel des Guardians über die Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen in Irak. Egal welchen Gott man auch anbetet, jeder Gott liebe seine schwulen, lesbischen oder Transgender-Kinder.
  • MP3: Jeremy Jay – Words Of Love (Buddy Holly Cover)
    Er traut sich was: Jeremy Jay, der Kalifornier mit frankoprovenzalischen Wurzeln, spielt nicht nur – was eigentlich schon eklektisch genug ist – in Kürze als Support von Kreidler in Berlin, er hat auch soeben seine Interpretation von »Words of Love« abgeliefert, Buddy Hollys Eigenproduktion aus dem Jahr 1957. Ähnlich wie das Original ist auch Jeremy Jays Cover-Version ein bewusst Lo-Fi gehaltenes Stück: rau, kantig, trocken – und eben nicht (wie in Liebes-Liedern durchaus üblich) vom Schmalz zerfressen.
  • MP3: Wolfmother – New Moon Rising (Yacht/Fontän Remix)
    Schon am 9. Oktober wird »Cosmic Egg«, das zweite Album der ziemlich genialen Stoner- bis Cock-Rock-Band Wolfmother in den Plattenregalen stehen, die Mond- bzw. (wenn es nach dem Album-Artwork geht) Eier-Anbeter-Single »New Moon Rising« wurde nun von Jona Bechtolt alias Yacht mit einem flotten Remix bedacht. Der jüngst bei dem hippen Label DFA Records untergekommene Bechtolt unterbaut den kehligen Gesang Andrew Stockdales mit einem zackigen Italo-Beat und feinen Arpeggien, die so auch von Moroder hätten kommen können. Nebenbei bemerkt: weitere Remixes kommen übrigens von den skandinavischen Kraurockern Fontän sowie dem britischen Produzenten Riton.
  • STREAM: Ciao My Shining Star – The Songs of Mark Mulcahy
    Über die Compilation »Ciao My Shining Star – The Songs of Mark Mulcahy« berichteten wir bereits mehrmals – was sie natürlich nicht weniger erwähnenswert macht. Gerade, weil man die Platte seit heute in Gänze streamen kann.

Ergänzende Vorschläge für den Spextrakt nehmen wir über das Kontaktformular entgegen.

2 KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.