Der Spextrakt vom 14. September 2009

Jason Forrest penetriert seine iPhone-App – – – Kanye West düpiert Taylor Swift bei den MTV VMAs – – – Gil Scott-Heron reüssiert mit Album-Teaser – – – Neil Landstrumm massiert mit Album-Stream die Magengrube – – – Der Spextrakt.

  • VIDEO: Jason Forrest performs with Star6!
    iPhone-Apps – ob sinnvoll oder nicht – gibt es wie Sand am Meer. Mit Star6 wurde kürzlich ein äußerst interessanter Digital-Synthesizer vorgestellt, mit dem sich Töne und Samples per Neigung des iPhones steuern lassen. Wie das klingen kann zeigten in der vorletzten Woche Guido Möbius und Kiki Moorse im Berliner Club Maria, außerdem bzw. besonders aber DJ Donna Summer alias Jason Forrest, der mit seinem iPhone an die Grenzen des verzerrten Soundspektrums gegangen sein dürfte. (Gefunden bei Manfred Ahriman Heinfeldner auf Facebook)
  • VIDEO: Taylor Swift wins Best Female Video, Kanye West on stage
    Und mal wieder ein Kanye-West-Skandälchen bei den MTV Music Awards: Nach seinem ›Ausraster‹ vor knapp drei Jahren (Justice gewannen damals den Preis für ihr Musikvideo zu »We Are Your Friends«, Kanye reklamierte den Preis für sich.) betrat Kanye nun wiedermals die Bühne während der Preisverleihung und sprach der Country-Sängerin Taylor Swift den Preis ab – statt ihrer habe Jay-Zs Ehefrau Beyoncé den Preis für ihren »Single Ladies«-Clip verdient. Kann man machen, gehört sich aber nicht. Einen sehr guten Kommentar auf derlei Unterbrechungen gibt es übrigens auch schon. Und abgesehen davon hat Beyoncé ja auch den Preis für das Video des Jahres abgestaubt.
  • STREAM: Gil Scott-Heron – I’m New Here
    Anfang des nächsten Jahres wird der legendäre Soul-, Hiphop- und Spoken-Word-Künstler Gil Scott-Heron sein neues Album »I’m New Here« auf XL Recordings veröffentlichen, seine Homepage gibt seit heute einen ersten Einblick auf die neuen Stücke. Im Stream hört man Snippets aus »A.M.«, »I’m New Here«, »Me and the Devil« und »I’ll Take Care Of You«, die jetzt schon darauf schließen lassen, dass wir es hier mit einem äußerst deepen, düsteren und basslastigen Album zu tun haben werden.
  • STREAM: Neil Landstrumm – Bambaataa Eats His Breakfast
    Genialen Wobble-Bass und 8-Bit-Electronica zwischen Dubstep und Techno hört man erneut auf Neil Landstrumms neuem Album »Bambaataa Eats His Breakfast«, einen kostenlosen Download des Tracks »Can’t See Me« findet man auf der Homepage des Fact Magazins. Das minimalistisch-kühle Artwork bestehend aus Lehnstuhl und prächtigem indianischen »Headdress« auf weißen Fliesen gestaltete übrigens das ausgezeichnete Londoner Designbüro Remote Location, das sich ansonsten um die visuellen Aspekte von u.a. den Warp-Künstlern kümmert.

Ergänzende Vorschläge für den Spextrakt nehmen wir über das Kontaktformular entgegen.

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