Der richtige Subton: Hanseplatte feiert Zehnjähriges

Foto: Conny Winter

Oma Erika und ihre Mädels aus der Häkelgruppe werden dagegenhalten, aber es gibt auch heute noch Dinge, die existenziell wichtig sind. Diesen Laden zum Beispiel. Oder diesen.

Hanseplatte, diese menschgewordene Marketingmaßnahme, war es früher schon und wird es mit jedem Newsletter, den Gereon Klug an alle »Tagträumer der Moderne« rausschickt: besser. Schlagworte, mit denen Foodies heute die Blogosphäre verpesten, gehörten in der Hamburger Indiesphäre schon vor zehn Jahren zum gelebten Clickbaiting: »lokal«, »regional«, »von hier« eben. So 2006.

Nun wird die alte Tante Hanseplatte tatsächlich ein Jahrzehnt rund und die steinalte Tante SPEX spricht einen Post – äh Toast aus: Bitte weiter eine Platte machen!

10 Jahre Hambrug

Auf der Sause in und um das Musikgeschäft am Neuen Kamp 32 gehen neben der Luzie unter anderem Knarf Rellöm, die Hugs-and-Kisses-DJs und The Ricky Kings ab. Wenn Die Türsteher sie durchlassen, lesen Andreas Dorau und Gereon Klug alias Hans E. Platte himself gegen den Mainstream und alle 31.000 Newsletter-Abonnentinnen tanzen sich zu Rolf Zuckowski den Wolf. Auch Kunst kann weg und bitte die Gläser zum Auffüllen leeren! Was dabei rausspringt, geht an Refugees welcome – Karoviertel. Bleibt nur eins zu wünschen übrig: zehn weitere Jahre aus der Zeit fallen!

Hanseplatte und Rock City präsentieren 
10 Jahre Hasenplatte.
10 Jahre Hambrug.
01.04. Hamburg – Knust sowie in und um Neuer Kamp 32
Zu den Tickets geht es hier.

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