De:Bug vor dem Ende

Titel der Vorahnung: De:Bug 178 – OMG DAFUQ VORBEI
Titel der Vorahnung: De:Bug 178 – OMG DAFUQ VORBEI

De:bug, das Magazin für »elektronische Lebensaspekte«, macht voraussichtlich Schluss.

»Die nächste Ausgabe der De:Bug wird wahrscheinlich die letzte sein. Nein, kein Witz. Zeit, Abschied zu nehmen.« Das schrieb Sascha Kösch gerade auf der Webseite des Magazins. Kösch hatte De:Bug mit Mercedes Bunz, Riley Reinhold und Benjamin Weiss aufgebaut und ist auch sechzehn Jahre später noch Teil der Redaktion. Als Gründe für den Abschied werden wachsende finanzielle Unsicherheiten und die gegenwärtige Umsonst-Kultur genannt. Ein erfolgreicher Ausweg sei bis zum Schluss nicht gefunden worden: »An Ideen für alternative Modelle hat es uns nie gemangelt, allein die Umsetzung aus dem Flickenteppich der Unabhängigkeit heraus erwies sich aber immer als unmöglich.« 

Kösch weiter: »Wir sind glücklich und auch stolz, das diese sechzehn Jahre lang durchgehalten zu haben. Obwohl es fast immer knapp, oft genug kritisch, nicht selten nur mit Ach und Krach und immer in zweifelhafter Selbstausbeutung ging. Wir sind glücklich, eine Stimme gewesen zu sein, die vielen etwas bedeutet hat.« Wie es weitergehen soll, sei ungewiss: »Werden wir De:Bug verkaufen? Wenn sich eine sinnvolle Möglichkeit ergibt, durchaus. Es kann nicht genug gut-gedrucktes Wort geben.« Die Webseite will man versuchen, weiterhin zu betreiben.

Die SPEX-Redaktion bedauert die Einstellung von De:Bug, sollte sie denn passieren, und wünscht den Kollegen alles Gute.

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