DEATH OF FAITH AND DEVOTION?

Herrje und kräftig losgeheult, denn: hier geht es um das Ende von Depeche Mode.
Jedem, der in Besitz des Ende April erschienen Soloalbums von Martin L. Gore ist, wird aufgefallen sein, dass Gore das Herz von Depeche Mode war. Das ist nun auch zu Dave Gahan durchgedrungen, hat ihn verletzt, ihm die Augen geöffnet, ihm jede dunkle Lust aus dem zierlichen Körper gerissen. Immer noch genieße er es, mit der Band auf der Bühne zu stehen und Jesus zu spielen, allerdings sei die Arbeit im Studio ein einziger, uninspirierter K(r)ampf. Auch ist er der Meinung, dass die beiden Soloprojekte – Martin L. Gore’s "Counterfeit²" und sein eigenes, "Paper Monsters" – das Ende von Depeche Mode bedeuten müssten. Gore’s Gleichgültigkeit und das Ausbleiben jeden Feedbacks sind ihm ein Gräuel. "Ich versteckte mich hinter Martin. Ich habe mich immer nur nach ihm gerichtet."Das sind Geschichten, wie sie das Leben schreibt: tragisch, traurig und gemein.

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