Dada-s-Racist

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   »Tried to go to Amsterdam, they threw us in Guantanamo.« Die letzte Zeile des DAS RACIST-Songs Rainbow In the Dark vereint die beiden Enden des Rapspektrums der Band: lässiges Kiffertum (nicht umsonst heißt das gerade bei Div / Irascible erschienene Album Relax) und die vorurteilsgeprägte Lebensrealität von Nichtweißen in den post-9/11-USA. Dazwischen schieben Himanshu Heems Suri, Victor Kool A.D. Vazquez und Ashok Dap Kondabolu hintergründige Referenzen (man ist studiert), Fastfood-Impressionen und dadaistischen Humor. An letzteres muss man sich dann auch erst wieder im sonst so toughen Rapgeschäft gewöhnen. Dementsprechend fragte die Juice in ihrer aktuellen Ausgabe: »Kann Rap lustig sein?« Auftritt Dap: »Rap ist völlig high auf Pilzen in Bosnien.«

   So oder so ähnlich; alles geht, nichts muss im DR-Universum. Im Video zu Michael Jackson werden sie dann auch gleich von einem Double der Popikone und anderen seltsamen Gestalten entführt. Alben wie die Gratisdownloads Shut up, Dude und Sit Down, Man oder eben Relax bieten unkonventionelle Unterhaltung höchsten Grades. Spex präsentiert deshalb die kommende Tour von Das Racist und verlost 2×2 Plätze für alle Termine (siehe unten). Mehr zur Band in der kommenden Ausgabe Spex #336.

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VIDEO: Das Racist Michael Jackson, Regie: Weird Days – 2011.

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DAS RACIST live:
12.11. Berlin – Festsaal Kreuzberg
15.12. Hamburg – Kampnagel
16.12. Essen – Hotel Shanghai

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