Das Ping-Pong-Syndrom: Album-Prelistening Dawn of Midi Dysnomia

Foto: Falkwyn de Goyenech

So klingt, was nachts auf dem Tennis-Platz geboren wird. Die Musik von Dawn of Midi leidet am Ping-Pong-Syndrom. In den acht Jahren seines Bestehens hat das Trio aus Brooklyn Improvisation zu Kompositionen gemorpht, die immernoch hüpfen wie gedroppte Gummibälle. Aber ganz und gar nicht mehr zufällig.

Dawn of Midi, das sind Doppel-Bass, Piano und Schlagzeug, sind Aakaash Israni, Amino Belyamani, Qasim Naqvi, sind ein Inder, ein Marokkaner, ein Pakistani, sind drei Kunststudenten, die auf dem Campus-Court beschlossen, ihre Sinne kaltzustellen. Dysnomia wurde im Dunkeln aufgenommen, um sich beim Spielen von allen Einflüssen loszusagen. Das hat nicht ganz geklappt, denn Impulse afrikanischen Folks lassen sich genauso aus den Akustik-Stücken schälen wie Club-inspirierte Grooves.

Dysnomia erscheint am 5. Juni weltweit via Erased Tapes als Doppel-LP, CD und digital. SPEX.de präsentiert das Album exklusiv vorab und in voller Länge.

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