Das Musikfernsehen ist tot – Es lebe das Musikfernsehen

ßen im Geschäft nicht mehr, MTV und Viva (bzw. deren neuer Besitzer Viacom) sind weiter auf Selbst-Demontage aus, statt sich mit Musikvideos auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Alternativen sucht man nach dem Wegbruch von Onyx.tv in der deutschen Musikvideo-Landschaft (Wie das schon klingt) leider vergeblich. Suchen muss man zukünftig an anderer Stelle, nämlich im Internet. Und finden kann man Gutes!

Tunespoon.tv goes Alpha. Nachdem bereits seit einigen Monaten der Sendebetrieb rund um die Uhr läuft und das System sicher ist, die Videos in Unmengen ins Haus geflattert sind und sich die Liste der vertretenen Bands und Labels seit unserem letzten Bericht locker verdreifacht hat geht Tunespoon.tv, der Musikvideo-Sender im Internet in die nächste Runde.

Ab Montag den 17. Januar starten die Macher hinter Tunespoon.tv, Studierende der FH Furtwangen, neue Features und ein Programmschema. Verschiedene redaktionell betreute Formate sollen die Musik kanalisieren, gesendet wird in der Abendschiene zwischen 20 und 22 Uhr. "Soupurban", "Beatkitchen", "Roquefort" und "Popsuey" heißen die Formate, die sich mit HipHop, Elektro, Rock und Pop beschäftigen. Daneben wird mit "Wenn’s Rockt" ein Magazin ausgestrahlt, das Live-Mitschnitte/-Videos als auch Interviews mit Bands und Künstlern sendet. Bei "T’s Choice" werden vorrangig die Videos der Tunepoon-Musikredaktion gespielt, "Neues" hingegen dürfte sich von selbst erklären.

Daneben setzt Tunespoon.tv – ähnlich MTViva – auf Interaktion mit den Zuschauern. Jedoch mit dem markanten Unterschied, dass sich die Kommunikation auf die Homepage beschränkt – ohne nervige SMS und "Chat"-Scrollbalken.
In Zukunft sollen auch interaktiv beeinflussbare Formate zu einem bestimmten Genre etabliert werden. Eine tatsächliche Mitbestimmung des Programms seitens der Zuschauer rückt in greifbare Nähe.

Aktuelle Entwicklungen kann man in dem im Forum geführten Entwickler-Blog verfolgen, wo man sich die Mühe macht, eine persönliche Kommunikation mit dem Publikum aufzubauen und interne Abläufe transparenter zu machen.

Wir sind gespannt, ob und wann geplante Entwicklungen wie ein in den Browser integrierbarer Tunespoon-Player stattfinden. Bis dahin lesen sich alle Planungen erstaunlich gut und machen uns zuversichtlich, dass gute Musikvideos doch noch eine Chance außerhalb der SPEX-Abonnenten-DVD haben.

Der obige Slogan ist zwar etwas abgegriffen, allerdings auch treffend ausgewählt. Die schon oft bemühten Zeilen der Buggles – "Video killed the radio star" – gelten für die großen im Geschäft nicht mehr, MTV und Viva (bzw. deren neuer Besitzer Viacom) sind weiter auf Selbst-Demontage aus, statt sich mit Musikvideos auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Alternativen sucht man nach dem Wegbruch von Onyx.tv in der deutschen Musikvideo-Landschaft (Wie das schon klingt) leider vergeblich. Suchen muss man zukünftig an anderer Stelle, nämlich im Internet. Und finden kann man Gutes!nnTunespoon.tv goes Alpha. Nachdem bereits seit einigen Monaten der Sendebetrieb rund um die Uhr läuft und das System sicher ist, die Videos in Unmengen ins Haus geflattert sind und sich die Liste der vertretenen Bands und Labels seit unserem letzten Bericht locker verdreifacht hat geht Tunespoon.tv, der Musikvideo-Sender im Internet in die nächste Runde. nnAb Montag den 17. Januar starten die Macher hinter Tunespoon.tv, Studierende der FH Furtwangen, neue Features und ein Programmschema. Verschiedene redaktionell betreute Formate sollen die Musik kanalisieren, gesendet wird in der Abendschiene zwischen 20 und 22 Uhr. "Soupurban", "Beatkitchen", "Roquefort" und "Popsuey" heißen die Formate, die sich mit HipHop, Elektro, Rock und Pop beschäftigen. Daneben wird mit "Wenn’s Rockt" ein Magazin ausgestrahlt, das Live-Mitschnitte/-Videos als auch Interviews mit Bands und Künstlern sendet. Bei "T’s Choice" werden vorrangig die Videos der Tunepoon-Musikredaktion gespielt, "Neues" hingegen dürfte sich von selbst erklären.nnDaneben setzt Tunespoon.tv – ähnlich MTViva – auf Interaktion mit den Zuschauern. Jedoch mit dem markanten Unterschied, dass sich die Kommunikation auf die Homepage beschränkt – ohne nervige SMS und "Chat"-Scrollbalken.nIn Zukunft sollen auch interaktiv beeinflussbare Formate zu einem bestimmten Genre etabliert werden. Eine tatsächliche Mitbestimmung des Programms seitens der Zuschauer rückt in greifbare Nähe.nnAktuelle Entwicklungen kann man in dem im Forum geführten Entwickler-Blog verfolgen, wo man sich die Mühe macht, eine persönliche Kommunikation mit dem Publikum aufzubauen und interne Abläufe transparenter zu machen.nnWir sind gespannt, ob und wann geplante Entwicklungen wie ein in den Browser integrierbarer Tunespoon-Player stattfinden. Bis dahin lesen sich alle Planungen erstaunlich gut und machen uns zuversichtlich, dass gute Musikvideos doch noch eine Chance außerhalb der SPEX-Abonnenten-DVD haben.

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