Das göttlichste Saxofon auf Erden: Kamasi Washington – neues Album, erste Songs, SPEX präsentiert live

Foto: Durimel

Der Marathoni unter den Saxofonisten läuft sich wieder warm: Kamasi Washington veröffentlicht im Juni sein zweites Album Heaven & Earth, zwei Songs gibt es schon jetzt. Im Sommer kommt er auf Tour – präsentiert vom Marathoni unter den Musikzeitschriften.

Unter zweieinhalb Stunden hat der Teufelssaxofonist aus dem Brainfeeder-Dunstkreis es ohnehin noch nie gemacht. Überraschend ist eher, dass der Nachfolger seines ersten Albums mit dem wörtlich zu nehmenden Titel The Epic nun nicht den doppelten Überlängeaufschlag fordert.

16 Tracks mit rund 150 Minuten Spielzeit verteilen sich diesmal nur auf zwei CDs oder vier Vinylscheiben. Deshalb geht es nicht weniger komplex zu, die Komplexität wird nur in zwei besser verdauliche Happen gesplittet: Heaven & Earth eben. Washingtons persönliche Interpretation des Januskopfes erscheint am 22. Juni bei Young Turks (Coverfoto unten).

Der Name hat Methode, das Werk repräsentiere beide Seiten menschlicher Existenz: „The world that my mind lives in, lives in my mind”, so Washington. Die Musik klingt dementsprechend nach hartem Kampf mit dem ewigen Zwiespalt zwischen Füßen auf dem Boden und Kopf in den Wolken, aber eins ist schon nach den ersten beiden Songs „Fists Of Fury“ (von Earth) und „The Space Travelers Lullaby“ (von Heaven) klar: Auf Erden bläst derzeit niemand göttlicher ins Saxofon.

SPEX präsentiert Kamasi Washington live
18.5. München – Theaterfabrik
25.05. Berlin – Astra
27.05. Köln – Live Music Hall
02.06. Hamburg – Elbjazz Festival
07.08. Mainz – Zitadelle

Ein ausführliches Interview mit Kamasi Washington ist in der Printausgabe SPEX No. 366 erschienen. Das Heft kann nach wie vor versandkostenfrei im Onlineshop bestellt werden.

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