Das Aus für Motor!?

er – klar – internationalen gegenüber stehen soll. That’s it. Neben diversen personellen Umstrukturierungen und der Neuverteilung von Kompetenzen, bedeutet dies z.B., dass Joachim Kirschstein und Petra Husemann-Renner das Unternehmen verlassen. Husemann-Renner, Frau des jüngst ausgeschiedenen Universal-Oberhaupts Tim Renner, hatte lange Zeit die Leitung von Motor Music inne. Was dies für diese "Abteilung" bedeutet, die immerhin das einzige Label innerhalb eines deutschen Majorbetriebs ist, welches immer wieder und mit schöner regelmäßig z.B. in euren SPEX-Jahrescharts auftaucht, ist noch eimigermaßen unklar, bzw. unbestätigt, dürfte aber das Aus für Motor Music bedeuten. Man munkelt… Bei Koch Universal und Universal Classics & Jazz stehen allerdings keine Veränderungen an. "Dieses ist ein wichtiger Meilenstein für Universal Music Deutschland", erklärte Larsen in einem Musikwoche-Blitzmail. "Er sei sehr zufrieden darüber, die wichtigsten Positionen mit Mitarbeitern aus dem eigenen Haus besetzen zu können." Überraschend ist folgendes Zitat: "Larsen betonte die Bedeutung der Förderung von nationalen Talenten: ‚Die deutsche Musikwirtschaft muss sich dringend ihrer Fähigkeit besinnen, lokale Acts zu entdecken und zu etablieren, um die Krise, in der wir uns befinden, in Kreativität und Wachstum zu verwandeln. Universal Music hat vor, in diesem Prozess eine führende Rolle zu spielen. Die heute angekündigten Veränderungen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.’" Aha. War das nicht einer der Grundgedanken bei der einstigen Gründung von z.B. Motor Music. Und warum sieht ausgerechnet Husemann-Renner dann keinen Platz mehr innerhalb des Konzerns? Und war nicht ein Grund für Renners Abgang, dass er nicht mit ansehen wollte, wie aus "seiner Firma" eine ausschließlich internationale Hochglanz-Acts verwaltente Anstalt wird? Die Revolution frisst ihre Kinder. Ab sofort denkt man im Hause Universal eben in national und international. Der für seine, im Verhältnis zu anderen Majors, durchaus progressive Labelarbeit bekannt gewordene Schmelztiegel Motor nun, dürfte in diesem Gebilde keine Zukunft mehr haben. Progressivität, so sagen Branchekenner, wird übrigens dem neuen nationalen Chef Tom Bohne nicht unbedingt zugeschrieben.

Der Berliner Schallplatten-Major Universal kommt nicht zur Ruhe. Oberchef Jorgen Larsen ordnet derzeit den Laden neu. Was z.B. die Neugründung einer nationalen Division bedeutet, die einer – klar – internationalen gegenüber stehen soll. That’s it. Neben diversen personellen Umstrukturierungen und der Neuverteilung von Kompetenzen, bedeutet dies z.B., dass Joachim Kirschstein und Petra Husemann-Renner das Unternehmen verlassen. Husemann-Renner, Frau des jüngst ausgeschiedenen Universal-Oberhaupts Tim Renner, hatte lange Zeit die Leitung von Motor Music inne. Was dies für diese "Abteilung" bedeutet, die immerhin das einzige Label innerhalb eines deutschen Majorbetriebs ist, welches immer wieder und mit schöner regelmäßig z.B. in euren SPEX-Jahrescharts auftaucht, ist noch eimigermaßen unklar, bzw. unbestätigt, dürfte aber das Aus für Motor Music bedeuten. Man munkelt… Bei Koch Universal und Universal Classics & Jazz stehen allerdings keine Veränderungen an. "Dieses ist ein wichtiger Meilenstein für Universal Music Deutschland", erklärte Larsen in einem Musikwoche-Blitzmail. "Er sei sehr zufrieden darüber, die wichtigsten Positionen mit Mitarbeitern aus dem eigenen Haus besetzen zu können." Überraschend ist folgendes Zitat: "Larsen betonte die Bedeutung der Förderung von nationalen Talenten: ‚Die deutsche Musikwirtschaft muss sich dringend ihrer Fähigkeit besinnen, lokale Acts zu entdecken und zu etablieren, um die Krise, in der wir uns befinden, in Kreativität und Wachstum zu verwandeln. Universal Music hat vor, in diesem Prozess eine führende Rolle zu spielen. Die heute angekündigten Veränderungen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.’" Aha. War das nicht einer der Grundgedanken bei der einstigen Gründung von z.B. Motor Music. Und warum sieht ausgerechnet Husemann-Renner dann keinen Platz mehr innerhalb des Konzerns? Und war nicht ein Grund für Renners Abgang, dass er nicht mit ansehen wollte, wie aus "seiner Firma" eine ausschließlich internationale Hochglanz-Acts verwaltente Anstalt wird? Die Revolution frisst ihre Kinder. Ab sofort denkt man im Hause Universal eben in national und international. Der für seine, im Verhältnis zu anderen Majors, durchaus progressive Labelarbeit bekannt gewordene Schmelztiegel Motor nun, dürfte in diesem Gebilde keine Zukunft mehr haben. Progressivität, so sagen Branchekenner, wird übrigens dem neuen nationalen Chef Tom Bohne nicht unbedingt zugeschrieben.

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