Dan Deacon America

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Auf sinkenden Schiffen singt es sich am schönsten. Oder sind die Vereinigten Staaten doch kein Auslaufmodell? Weirdo-Synth-Popper Dan Deacon, zuletzt auch bei Occupy! Wall Street aktiv (s.u.), ist da anderer Meinung. Sein neues Album America schillert über dem dröhnenden Abgrund zwischen Ohnmacht und Aufruhr, zwischen großen Hymnen und allen Frequenzen. Der in Baltimore lebende Musiker, dessen Konzerte zu den intensivsten Liveerlebnissen dieser Hemispähre gezählt werden dürfen, hat sein Spektrum zuletzt durch Soundtrack- und Orchesterarbeiten erweitert. Dementsprechend groß klingt das vier Akte starke »USA«, das, mit einem 22-köpfigen Ensemble eingespielt, abschließt. Zuvor gibt es leuchtende, zugleich politisch aufgeladene Popmomente wie »True Trush« und das durch den eigenen Überschwang stolpernde »Lots«.

  Alles nachfolgend nachzuhören im Stream von America, den SPEX hiermit erstmals veröffentlicht. Dort finden sich auch das Stille-Post-Video zu »True Trush« und Deacons Tourtermine für den September. America erscheint am Freitag bei Domino.

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Dan Deacon live
20.09. Berlin — Festsaal Kreuzberg
21.09. Hamburg — Reeperbahn Festival SPEX präsentiert

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