Condé Nast schluckt Pitchfork

Wie New York Times berichtet, hat Condé Nast, eines der größten privaten Medienunternehmen, die Online-Musikplattform Pitchfork gekauft.

Breaking News: SPEX.de ist die letzte unabhängige Online-Musikseite. Spaß beiseite! Seit beinah zwei Dekaden gilt Pitchfork Media, zu dem auch die Webseite pitchfork.com gehört, als Opinion Leader im Independent-Musikbereich. Dass es mit der Unabhängigkeit des US-Unternehmens, das mit Veranstaltungen wie dem Pitchfork Music Festival auch im Livegeschäft tätig ist und die vierteljährliche Printveröffentlichung Pitchfork Review herausbringt, spätestens seit den von der Redaktion kuratierten Angeboten für Apple Music vorbei ist, wird nun mit der Veräußerung an den Verlagsgiganten Condé Nast besiegelt.

Für eine unbestimmte Summe hat der Konzern, zu dem Titel wie Vogue, Vanity Fair und Wired gehören, das 1996 unter dem aktuellen Namen gestartete Unternehmen Pitchfork Media von Gründer Ryan Schreiber übernommen. Man sei sehr froh, mit Condé Nast ein Team gefunden zu haben, das Pitchforks außerordentliches redaktionelles Engagement teile, wird Schreiber zitiert. »Ihr Glaube an das, was wir machen, kombiniert mit ihrer Erfahrung und ihren Mitteln, wird es uns erlauben, unsere Berichterstattung auszuweiten.« Condé Nasts Chief Digital Officer Fred Santarpia äußerte zudem, sein Unternehmen freue sich vor allem über den Publikumszuwachs an leidenschaftlichen jungen Männern.

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