CLP – Chris de Luca vs. Phon.o

CLPTja, Hit wohl. Das war nun wirklich nicht zu erwarten, zumindest für mich nicht, den zwei (relativ) bekannte Namen in einer Kollabo erstmal kritisch abwarten lassen. Zivilisationeseffekt, Journalismuskonventionalismus. Immerhin bildete Chris de Luca die eine Hälfte von Funkstörung, den Rosenheimer Agenten einer HipHop-Erneuerung im Zeichen von Futurismus und Instrumentalismus. Mag Phon.o vielleicht nicht gerade ebenso berühmt sein, immerhin aber in Berlin und um Berlin herum als mutiger Verfechter von Booty und Crunk sein Profil geschärft haben. Sie haben sich zusammen getan:
Eigentlich schon 2006, als Phon.o für die letzten verbleibenden Funkstörung-Gigs bereits für Michael Fakesch einnahm. Und dann richtig. CLP heissen sie. Und damit Chris de Luca vs. Phon.o – und Claps, wofür das Kürzel CLP fungiert (siehe: Drum Machines).

»Supercontinental« erscheint am 31. Oktober auf Shitkatapult/ MDM und ist ein sehr, sehr freshes Party-Album. Zu den Raps von unter anderem Zion I & Data MC, Yo Majesty und Tunde Olaniran schütteln CLP ganz lässig Beats. Sie klingen deutlich weniger technizistisch als Funkstörung, eher wie eine spontan zusammengerottete Show Band aus Meistern der MPC. Und sie finden mit einem Knopfdruck den und die richtige MC. I’m So Trill:


CLP – DJ-Sets
08.10. Berlin, Berghain Kantine, Kille Kill Club (23:00h)
08.10. Berlin, Bang Bang Club (2:30h)
01.11. Berlin, Geheimer Ort – Record Release Party (live)
21.11. Düsseldorf, Disco Discount/Monkeys

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.