Montag, August 26, 2019

Weil es Bier gibt – Josefine Rieks’ „Serverland“ / Literaturfeature

Was bleibt, wenn die Digitalisierung gescheitert ist? Scham, Elektroschrott und die Deutsche Post. Josefine Rieks’ „Serverland“ spielt in einer Gesellschaft, die ihr digitales Erbe verdrängt – bis Jugendliche versuchen, die vermeintlich goldenen Zeiten der Vernetzung wiederzubeleben.

„Das ist der schlimmste Gewaltakt der Welt“

INTERVIEW – Behrouz Boochani hat ein Buch per SMS aus einem Internierungslager im Südpazifik heraus geschrieben – und damit den wichtigsten Literaturpreis Australiens gewonnen. Im Interview per Videochat klagt er das Land nun scharf an. Und beschwört die Kraft der Literatur. 

David Foster Wallace: „Infinite Jest“ – Mehr Buch geht nicht

David Foster Wallace ist vor zehn Jahren gestorben. Vor 22 Jahren hat er mit „Infinite Jest“ ein Buch veröffentlicht, das über zwei jahrzehnte später keinen Deut an Relevanz einebüßt hat. Wie ein Mann die Unterhaltungssucht einer ganzen Gesellschaft vorhersah.

„Die Hells Angels transportieren ihre Kutten in Louis-Vuitton-Koffern“ – Autor Hans-Christian...

Der Künstler und Autor Hans-Christian Dany im Interview über sein bei Edition Nautilus erscheinenden Buch MA1. Mode und Uniform, unmodisches Verhalten und Fake-Gucci.

„Ich habe kein Buch für alte Punkrocker geschrieben“ – Viv Albertine...

Mit ihrer Autobiografie A Typical Girl hat Viv Albertine ein Buch wie eine Punkplatte geschaffen: Schnörkellos, provokant und mutig.

Pornos über Nahost – Emanzipation und Regression im arabischen Raum

Best of 2017: In seinem Essayband Arab Porn schreibt Youssef Rakha über Erotik, Internet und den Arabischen Frühling. Stoff für einen der SPEX-Artikel des Jahres.

»Wir schwimmen in einem Ozean des Sexismus« – Laurie Penny im...

In den vergangenen fünf Jahren seit Veröffentlichung ihres Buchs Meat Market ist Laurie Penny zu einer der gefragtesten Stimmen des radikalen (Netz-)feminismus geworden. In diesem Jahr ist ihr Kurzgeschichtenband Babys machen und andere Storys erschienen, aus dem sie heute auf dem Internationalen Literaturfestival in Berlin liest. Mit SPEX sprach Laurie Penny über rape culture, strukturellen Sexismus und Träume.

Margarete Stokowski »Untenrum frei« / Review

Die rape culture ist nicht totzukriegen. Der Feminismus aber erst recht nicht, keine Sorge. Dafür sorgt auch das Buch »Untenrum frei« von der Journalistin Margarete Stokowski, das dieser Tage bei Suhrkamp erscheint.

Begleiter, Dämonen und Spiegelbilder

INTERVIEW – Dirk von Lowtzow kartografiert in seinem literarischen Debüt Aus dem Dachsbau das eigene Leben. Ein Gespräch über die Autobiografie als Enzyklopädie und den Stopfgrad von Automatenplüschtieren.
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