Samstag, Juli 11, 2020

Widerstand durch Hoffnung

ESSAY – Die Science-Fiction-Geschichten von Octavia E. Butler sind die Lektüre der Stunde. Denn die Apokalypse kommt in ihnen nicht mit einem großen Knall. Stattdessen werden die Dinge, die schon lange beschissen waren, immer beschissener.

„Im Westen wurde ich Ostdeutsche“

INTERVIEW – Olivia Wenzels Debütroman 1000 Serpentinen Angst erzählt die Geschichte einer Frau, die es in den Augen vieler nicht gibt - weil sie Schwarz, queer und ostdeutsch ist. Ein Gespräch über Identität und Udo Lindenberg.
This post is only available to members.

„Ich bin eine Konsequenz des syrischen Desasters”

INTERVIEW – Ghayath Almadhoun wurde in einem palästinensischen Flüchtlingslager geboren, wuchs in Syrien ohne Papiere auf und floh vor dem Assad-Regime nach Schweden. SPEX hat den Dichter im Exil getroffen.

„Was zur Hölle ist ein Held? Superman?“

FEATURE – In ihren Romanen und Kurzgeschichten entwirft Ottessa Moshfegh ehrliche, weil völlig konfuse Charakterstudien. Zwischen beiläufiger Gesellschaftskritik und maßlosem Sarkasmus dekonstruiert sie das Antiheldische – vielleicht unbeabsichtigt.
This post is only available to members.

War das noch „Literatur”?

DAS JAHRZEHNT – Es war ein Jahrzehnt der Krise für die Literatur. Es wird immer weniger gelesen und es werden immer weniger Bücher gekauft. Dabei sind Geschichten heute überall, nur seltener zwischen zwei Buchdeckeln. Ein Abgesang auf den normativen Literaturbegriff des Feuilletons.
This post is only available to members.

Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 2)

ESSAY – Scheiße, die Neunziger sind zurück! Aber hurra, die Welt geht unter! Von Stranger Things bis Extinction Rebellion: Die Alternativlosigkeit des kapitalistischen Realismus weicht der puren Lust an der Zerstörung.

Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 1)

ESSAY – Heute vor zehn Jahren legte Mark Fisher mit Capitalist Realism. Is There No Alternative? die definitive Bestandsaufnahme der Gesamtsituation vor. Blöd nur: Heute ist die Welt noch mehr am Arsch als damals. Teil eins unserer Rückschau.

Wimmelbild mit Mauerresten

ESSAY – Als Ost-West-Paar sind Manja Präkels und Markus Liske nicht gleich. Bei SPEX schreiben die Autorin und der Autor über das Erwachsenwerden im geteilten Land und die Suche nach einer gemeinsamen Identität.

„Nice to meet you, bye“

REVIEW – Auf Debbie Harrys Autobiografie fehlt eigentlich ein Sticker mit Inhaltswarnung: Hier ist nicht alles hundertprozentig wahr. Denn „Face It“ erzählt von Harrys Arbeit an ihrer Persona.
This post is only available to members.