Samstag, Dezember 14, 2019

War das noch „Literatur”?

DAS JAHRZEHNT – Es war ein Jahrzehnt der Krise für die Literatur. Es wird immer weniger gelesen und es werden immer weniger Bücher gekauft. Dabei sind Geschichten heute überall, nur seltener zwischen zwei Buchdeckeln. Ein Abgesang auf den normativen Literaturbegriff des Feuilletons.
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Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 2)

ESSAY – Scheiße, die Neunziger sind zurück! Aber hurra, die Welt geht unter! Von Stranger Things bis Extinction Rebellion: Die Alternativlosigkeit des kapitalistischen Realismus weicht der puren Lust an der Zerstörung.

Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 1)

ESSAY – Heute vor zehn Jahren legte Mark Fisher mit Capitalist Realism. Is There No Alternative? die definitive Bestandsaufnahme der Gesamtsituation vor. Blöd nur: Heute ist die Welt noch mehr am Arsch als damals. Teil eins unserer Rückschau.

Wimmelbild mit Mauerresten

ESSAY – Als Ost-West-Paar sind Manja Präkels und Markus Liske nicht gleich. Bei SPEX schreiben die Autorin und der Autor über das Erwachsenwerden im geteilten Land und die Suche nach einer gemeinsamen Identität.

„Nice to meet you, bye“

REVIEW – Auf Debbie Harrys Autobiografie fehlt eigentlich ein Sticker mit Inhaltswarnung: Hier ist nicht alles hundertprozentig wahr. Denn „Face It“ erzählt von Harrys Arbeit an ihrer Persona.
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„Der Tod ist direkt. Die Liebe ist direkt. Das Morden ist...

INTERVIEW – Als sich der IS der irakischen Stadt Hilla näherte, saß Kadhem Khanjar in einem Café und schrieb Gedichte. Über die Angst vor dem Tod und den Zweifel am Wert des eigenen Lebens.
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Ein Drahtseilakt zwischen Empowerment und Korsett

VORABDRUCK – In ihrem Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten schreibt SPEX-Autorin Alice Hasters unter anderem über den Resonanzraum der Gefühle, der Hip-Hop für sie ist. Und was passiert, wenn Weiße diesen Raum betreten. Ein Auszug.

New Irish Literature, Teil zwei: Kapitalismus, Klasse, Zukunft

LONG READ – An die Stelle der Kirche tritt der Kapitalismus – und irische Schriftstellerinnen beginnen sich mit dessen Folgen zu beschäftigen. Ein Glücksfall. Denn nach der Finanzkrise von 2008 entwickelt sich ein solidarisches Netzwerk, das die irische Literaturszene als progressive Kraft etabliert.

New Irish Literature, Teil eins: „Iran mit Lippenstift drauf“

LONG READ – Literatur aus Irland ist innerhalb kürzester Zeit zum gefeierten Phänomen geworden. Sie ist laut, anders und direkt – und mit Stimmen wie Sally Rooney, Anna Burns, Sinéad Gleeson fast ausschließlich weiblich. Wie konnte es auf der erzkonservativen Insel dazu kommen?