Samstag, August 17, 2019

„Den Klang ernst nehmen“ – Tony Cokes im Interview

Die Videos von Tony Cokes sind so simpel wie effektiv: Zitate aus akademischen und journalistischen Texten in farbiger Schrift vor farbigem Hintergrund oder Videofragmenten, dazu Musik zwischen IDM, Pop und Indie-Rock. Für die kommende Berlin Biennale verlegt der 62-jährige Künstler aus Richmond, Virginia, seine Videoinstallationen in den Clubkontext. SPEX hat darüber mit ihm ein Gespräch geführt.

Molly Soda – Der weiße Typ von Facebook

An der Grenze zur Fremdscham berühren Molly Sodas Werke gerade, weil sie so ungeschönt sind. Als Vertreterin einer neuen Generation von Cyberkünstlerinnen nutzt die Puerto Ricanerin Social-Media-Kanäle, um Gefühle und Körper vor der größtmöglichen Öffentlichkeit zu dokumentieren. Ab 12. Januar widmet sich die Ausstellung Virtual Normality im Museum der bildenden Künste in Leipzig den Werken Sodas.

Credit: Berlin / Das Modelabel GmbH im Feature

Das Berliner Modelabel GmbH feierte gerade Erfolge – in Paris. Funktioniert Berlin als ästhetischer Sehnsuchtsort und Projektionsfläche nur in der Theorie? Wir haben schon anlässlich ihrer ersten Kollektion bei den Labelgründern Benjamin Alexander Huseby und Serhat Isik nachgefragt.

„Mrs. Nixon hatte keine Ahnung!“ – Iris Apfel im Interview

Am 17. Januar feiert der Dokumentarfilm Iris von Albert Maysles Premiere im Berliner Babylon. SPEX traf Iris Apfel bereits im Frühjahr 2014 zum Interview.

Die blaue Stunde – Modestrecke aus SPEX No. 373

Die Modestrecke "Die blaue Stunde", fotografiert von Patrick Desbrosses, ist in SPEX No. 373 erschienen.

Psychos aller Sparten: Fünf Filme über Wahn(sinn), die man gesehen haben...

Plädoyers für das tägliche Durchdrehen: Fünf Besprechungen empfehlenswerter, irrwitziger Streifen, die man gesehen haben sollte (oder besser mindestens zweimal anschauen muss) – in willkürlicher und wertfreier Zusammenstellung.

In der Diskursmaschine / Michaela Melián im Interview

Für ihre Installation "Music from a frontier town" beschäftigte Michaela Melián sich mit den Resten der Plattensammlung vom Amerikahaus in München und war erstaunt, welche Musik für das Reeducation-Programm der USA nach dem zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. „Aus den Musiken habe ich Samples herausgeholt und daraus eine eigene Musik gebaut, mit der Idee, dass immer eine Botschaft des Künstlers darin steckt,“ erzählt die Künstlerin, Professorin und F.S.K.-Mitbegründerin. Ein Gespräch über eine amerikanische Musiksammlung, die politische Instrumentalisierung von Kunst und den Geist des Widerständigen in der BRD.

„Das radikale Potenzial unsichtbarer Elemente“ – Pop im Planetarium / Holly...

Dass es um viel mehr geht als um Pop an einem unkonventionellen Veranstaltungsort, erklären die Künstler_innen und Musiker_innen Holly Herndon, Mathew Dryhurst und Robot Koch sowie die studierte Musikwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin der Berliner Festspiele Marie-Kristin Meier.

„Ohne dich gibt es kein Werk“ / Christian Falsnaes im Interview

Christian Falsnaes ist charismatischer Entertainer, Anstifter, Tänzer, Sänger, Action Painter und vor allem Regisseur seiner eigenen Performances. Wir sprachen mit dem aus Kopenhagen stammende Künstler über die Trägheit des Kunstpublikums, die Rituale der Popkultur und die Autorität des Künstlers.