Dienstag, September 17, 2019

Der beste Horror ist die Realität

REVIEW – Ari Asters Schauermärchen Midsommar hat keine Angst vor der Dunkelheit. Denn am hellichten Tag sind die Dinge schlimm genug.
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Eines von Millionen Justizopfern

REVIEW – Die Doku Free Meek erzählt mit viel Pathos vom Freiheitskampf des Rappers Meek Mill. Und zeichnet doch ein gnadenlos genaues Porträt eines Justizsystems, in dem sich struktureller Rassismus mit wirtschaftlichen Interessen verbündet.
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Einmal Feminismus light, bitte!

ESSAY – Der Fantasy-Thriller Paradise Hills hätte das Zeug zum progressiven Blockbuster. Würde er am Ende nicht mal wieder allen anderen helfen – nur nicht jungen Frauen.

Mehr als Rassismusdramen und Opfergeschichten

RÜCKBLENDE – Das Filmfestival Locarno zeigt eine große Retrospektive zu Black Cinema. Das sei kein schlüssiges Konzept, beklagen manche. Dabei offenbart sich gerade in der Vielfalt eine Idee von Blackness, die Grenzen transzendiert.
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Die Angst vor den Maschinen ist ein Schrei nach Identität

ESSAY – I Am Mother führt die alte Geschichte vom Gegensatzpaar Mensch/Roboter weiter. Doch wer wirklich konstruktiv über die Zukunft diskutieren will, muss Automatisierung als Ergebnis menschlichen Handelns begreifen.
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„Das Problem ist, dass wir keine Probleme haben”

REVIEW – Während in Russland Tausende bei Demonstrationen für freie Wahlen verhaftet werden, porträtiert Acid den bitteren Nihilismus einer Gruppe junger russischer Künstler_innen. Sie gehen nicht auf die Straße. Sie protestieren gegen sich selbst.
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Baby, you’re out of time

REVIEW – Keiner wichst so schön wie Quentin Tarantino. Oder? Mit Once Upon A Time ... In Hollywood beginnt die Selbstbefruchtungsnummer des Meta-Retro-Illusionisten zu degenerieren. Das scheint auch er selbst zu ahnen.

Leben aus der Ego-Shooter-Perspektive

REVIEW – Mit Ich war zuhause, aber ist Angela Schanelec eine quälende Studie menschlicher Ausweglosigkeit gelungen, die eine subtile Spur psychischer Verwüstung hinterlässt.
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Ins Töten verliebt

ESSAY – Frauen mit Knarren und dazwischen ein Ekel wie Luc Besson: Warum sich eine psychopathische Profikillerin besser als role model eignet als eine empathische Auftragsmörderin. Eine Analyse von Actionheldinnen in Film und Fernsehen.
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