Sonntag, Januar 26, 2020

Die Outsider unter den Outsider Artists

FEATURE – Eine Ausstellung und ein Buch präsentieren erstmals in großem Umfang Künstlerinnen der Art Brut. Und zeigen eine Anti-Kunst, die sich den Verwurstungsmechanismen der Welt zu entziehen versucht.
Um diesen Inhalt lesen zu können, brauchst du ein SPEX-Abo. Unbegrenzter Zugriff kostet nur 24€ im Jahr.

Retrospektive / Perspektive #2: Kirschblütenzyklen beim Filmfestival in Cannes

Für Diskussionsstoff sorgt in Cannes ausgerechnet die Frühlingsblüte. Die japanischen Filme An und Our Little Sister werden einerseits für ihre Ästhetik und Komposition gelobt, andererseits als »Kirschblütenkitsch« abgekanzelt. Und Gus Van Sant verirrt sich mit The Sea Of Trees vollends in einem japanischen Selbstmordwald.

Nocturnal Animals – Filmfeature zum Kinostart

Tom Ford macht nicht nur exklusive Mode, er dreht auch Filme: Nocturnal Animals, ein monströses Zwitterwesen aus Drama und Rachethriller, wurde nun für drei Golden Globes nominiert.

Attila Bartis „Das Ende“ / Review

Attila Bartis inszeniert in seinem dritten Roman furchtlos und obszön, stellt aber auch sehr gegenwärtig und einfühlsam die Frage nach Vergeben und Vergessen.

John Darnielle „Rekorder“ / Review

The Mountain Goats' John Darnielle hat einen stoischen Anti-Welterklärer-Roman geschrieben. „Rekorder“ erscheint in der Übersetzung von Tobias Schnettler heute bei Eichborn.

Almut Klotz »Fotzenfenderschweine« / Review

»Liebe wird oft überbewertet«, befanden die Lassie Singers 1996. Der posthum erscheinende Band von Almut Klotz thematisiert dennoch vor allem dieses schönste Thema der Welt. Gelästert wird aber auch.

Burning Strindberg

ESSAY – Es wird Zeit, dass der alte, weiße Mann auf der Bühne Platz macht für eine neue Diversität. Ein Besuch der Konferenz zur Gender-Ungerechtigkeit beim Theatertreffen 2019.

Le Guess Who?, Freitag: Meredith Graves, Jenny Hval, Moor Mother

Freitag in Utrecht: Performance und Performance-Kunst beim Le-Guess-Who?-Festival mit Jenny Hval, Meredith Graves und Moor Mother.

Zigaretten und Gedichte wie eine Vollidiotin

FEATURE – Sasami ist das unverschämt lässigste Rock-Album des jungen Jahres. Dafür brauchte es laut Sasami Ashworth nur einen konzentrierten Blick auf einen Personenkreis: „Everyone I fucked and who fucked me last year.”
Um diesen Inhalt lesen zu können, brauchst du ein SPEX-Abo. Unbegrenzter Zugriff kostet nur 24€ im Jahr.