Sonntag, Januar 26, 2020
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Tief gesunken überleben

ALBUM DER WOCHE – Ja, Bohren & Der Club Of Gore fangen auf ihrem neuen Album Patchouli Blue total falsch an. Bis das Licht ausgeht. Und aufgeht, was die Band seit Jahrzehnten einzigartig macht: Saxofon, Fender Rhodes, Besen und die Nacht.
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Freudentaumel, Häuserschlachten

REVIEW – Ladj Lys oscarnominierter Debütfilm Die Wütenden zoomt auf die Pariser Vorstädte. Zu sehen: Ein Teufelskreis aus polizeilicher Willkür und der Zorn derer, die sie ertragen müssen. Politik entsteht hier nur im Dissens.
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Vom Leselicht ins Schwarzlicht

ALBUM DER WOCHE – Bergsonist hat sich nach einem Philosophen benannt und will auf ihrem dritten Album irgendwas mit Gesellschaft untersuchen. Klingt nach Proseminar und Fördergeldantrag? Nichts da! Middle Ouest liefert schlicht Futter für sämtliche Regionen zwischen Kopf und Fuß. 
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Es muss eine Befreiung vom Weißsein geben

LE ZUKUNFT DEVE COME – Den Kapitalismus abzuschaffen, heißt eine Superreligion des Weißseins abzuschaffen. Bis dahin liegt aber noch viel Arbeit vor uns, schreibt Georg Seeßlen in seiner Kolumne. Und Musik ist ein wichtiger Teil davon.
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Der Welt sagen: „Wir sind hier!“

ESSAY – Türkischer Rap erlebt seit Jahren einen Aufschwung und erreicht ein immer breiteres Publikum. Kurdischer Rap hingegen fristet weiterhin ein Dasein im Untergrund. Warum nur?
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München mag dich (nicht)

REVIEW – Unter dem Namen Fehler Kuti hat der Anthropologe Julian Warner ein ebenso kritisches wie konstruktives Album vorgelegt. Schland Is The Place For Me deckt mit experimentellen Mitteln rassistische Strukturen auf.
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Gestreamte Gegenwart, verlorene Zukunft

DAS JAHRZEHNT – Die Zehnerjahre waren die Dekade des Musik-Streaming. Eine Dekade, in der Künstler_innen zu Rohstoffen degradiert wurden. Über Spotify und das Ende nachhaltiger Karrieren.
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In Sachen Hässlichkeit ist noch Luft nach oben

DAS JAHRZEHNT – Aufgeschäumte Plastikungetüme, Rebellion in Gleichheit, Insider-Witze zum Gegenwert einer Monatsmiete. Das Jahrzehnt war modisch gesehen schlimm? Ok, Boomer. Eine Revue der größten ästhetischen Aufreger der Dekade.
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In der Not frisst der Teufel Popcorn

DAS JAHRZEHNT – Die Realität holte im vergangenen Jahrzehnt das Kino ein. Wie das reagierte? Es zog ein junges und zukunftsängstiges Publikum in den Abgrund, letzte Ausfahrt: Horrorfilme. 
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