Dienstag, März 26, 2019

Peaches: »I Feel Cream« im Gespräch

PeachesGerade einmal zwei Club-Shows gibt Peaches anlässlich ihres Anfang Mai erscheinenden Albums »I Feel Cream« in Deutschland – schwer empfohlen von Spex. Am kommenden Donnerstag, den 23. April, stellt Peaches alias Merril Nisker die neue Platte allerdings schon der Öffentlichkeit vor: im kleinen Rahmen des Berliner Scala Clubs auf der Friedrichstraße hören wir – Peaches, unsere Leser und Teile der Spex-Redaktion – gemeinsam das neue Album an.

Little Boots bei SPEX live dabei

Little BootsIm Juni soll Victoria Haskeths Debüt-Album »Hands« erscheinen, begleitet vom Top-Produzenten Greg Kurstin. Von einem Duett mit Human League-Sänger Philip Oakey ist die Rede, dessen Band sie natürlich ebenso wie Wiley oder Kanye West covert. Mit letzterem ließ sie sich zuletzt Arm in Arm fotografieren, gemeinsam mit Gossip-Blogger Perez Hilton, der sie auch zu seiner Geburtstagsparty in Los Angeles einlud.

High Places kommen auf Tour

High Places»Wenn Gang Gang Dance auf dem Weg zu den Bono Voxes des neuen Weird-Ethno-Folks sind, dann sind High Places – jedenfalls bis auf Weiteres – seine Young Marble Giants«, schrieb Jens Balzer in unserem Doppelfeature in Spex #317 über die beiden Bands aus Brooklyn. Auf ihrem aktuellen, auf Thrill Jockey erschienenen Album verweben die Kunststudenten Rob Barber und Mary Pearson Field Recordings aus der heimischen Küche mit tribalistischem Drumming, der Gesang wird moduliert und mäandert vertieft in sich selbst über die Stakkato-Rhythmen hinweg. Nun kommen sie endlich – im Gegensatz zu den bereits genannten Gang Gang Dance – nach Deutschland:

Spex Live, Ein Club-Festival am 20. Mai 2009 in Berlin

Zum ersten Mal, seit Spex in Berlin erscheint, gehen wir selbst unter die Veranstalter. Der 20. Mai steht ganz im Zeichen des »Spex Live«-Festivals im Berghain. Save the date!

Deep Red

Deep RedEinen Hehl müssen wir kaum daraus machen: Hercules And Love Affair überzeugte diese Redaktion wie kein anderer Act des vergangenen Jahres. Ihr selbstbetitetes Album landete daher fast selbstverständlich auf Platz 1 der Spex-Redaktionscharts. Wie damit die Chancen von Deep Red, dem Nebenprojekt dreier Hercules-Migliedern, stehen? So schlecht nicht!

Bob Dylan live

Bob DylanWährend Detlef Diederichsen über »Tell Tale Signs«, die jüngste Dylan-Veröffentlichung mit der Nummer 8 aus der fortlaufenden »The Bootleg Series« vor allem zu sagen weiss, dass sie keine Offenbarung des Dylanismus darstellt, wusste er in seiner Rezension in der aktuellen Spex vor allem das »bezaubernd zarte ›Miss The Mississippi‹« zu liebkosen. Ein schöner Song, wirklich. Vor allem aber gilt ja, bleiben wir bei Detlef Diederichsen, denn ich bin nun wahrlich kein profunder Kenner des Songwriter-Gottes:

Barbara Morgenstern live

Barbara MorgensternMit ›BM‹ ist Barbara Morgenstern eine kunstvolle Sammlung an Songs gelungen. In den neuen Liedern kümmert sich die Monika-Künstlerin der ersten Stunde um das Kunstlied. Mit den harmonischen Kniffen eines Schubert kennt sich Barbara Morgenstern ebenso aus wie im entlegenen Terrain. Neben einer Morgensternschen Lebensklugheit, neben den bereits vertrauten, getragenen Stimmungen setzt die Musikerin zur Zeit auf einen Fundus des idiosynkratischen, gut gemachten Liedgutes, wie fabriziert von der Hamburger Band Cpt. Kirk & der Wiener Jazz-No Jazz-Combo The Extended Versions oder der Gottheit im Morgenstern-Universum namens Robert Wyatt. Ab Januar geht sie auf Tour, und folgerichtig präsentiert Spex.

Wire auf Tour und »One of Us« im Stream

WireWire: Bereits 1976 gegründet, Punk nie als Rechtfertigung für Doofheiten akzeptierend, und immer noch da. »Object 47« lautet der Titel der im Sommer erschienenen 47. Band-Veröffentlichung. Und Rezensent Thomas Hübener attestiert:

»Die Band, der Punk schon zu einer Zeit zu regressiv, entsublimierend und vitalistisch war, als sie sich selbst noch in dessen Epizentrum befand, präsentiert einen 35-minütigen Soundmonolithen von ungeheurer Dichte und Eleganz. Seine dunkel treibende, mit stoischer Energie operierende und auf das Wesentliche reduzierte Simplizität erweist sich mit jedem Hören als raffi nierter. Nahtlos, aber ohne sich selbst zu kopieren, schließen die Meister filigraner Bedrückung an ihre in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre veröffentlichte Album-Trias an.«