Montag, September 16, 2019

»What Makes Music Laugh?«

Musik oder Witz? Dieser Frage geht das Festival »What Makes Music Laugh?« mit heiligem Ernst nach und präsentiert an vier Tagen eine exquisite Auswahl von internationalen Musikern und Filmschaffenden, unter ihnen Carl-Ludwig Reichert, Wolfgang Seidel, Mary Oliver, Marilyn Mazur, Christian Braad Thomsen und Harold Rubin, die das Thema interdisziplinär beleuchten werden.

Mudhoney live im Oktober

Der Aufstieg des Labels Sub Pop begann mit der Ausrufung von Grunge, der letzten Revolution der Rockgeschichte. Mudhoney zählten Mitte der Achtziger neben Bands wie Nirvana, Pearl Jam und TAD zu den Anführern der Bewegung. Bei Sub Pop sind Mudhoney noch heute eines der besten Pferde im Stall, und zwar weil ihr harter, kräftezehrender Gitarrensound, den sie schon mit ihren frühen Songs definierten.

The Stag-O-Lee Shakedown!

Auch wenn die Kategorie ›independent‹ heute für Musik und Labels nur noch wenig Aussagekraft besitzt: Es ist immer noch die Institution Glitterhouse Records, die dafür als der deutsche Prototyp steht. Seit über 25 Jahren organisieren die Labelmacher aus dem nordrhein-westfälischen Beverungen eine so unter- wie tiefgründige Musikliebhaberei, bei der es ausschließlich um die Qualität der Sache geht.

Ultimate Trasher Revue 2

Auch im zweiten Teil der »Ultimate Trasher Revue« gibt es gehörig Randgruppen-Elektro, Trash- und dAdA-Pop auf die Nase. Auf der Dachterasse und im Turmzimmer des Uebel & Gefährlich, dem – neben dem Golden Pudel – besten Club Hamburgs, versammeln Tapete Records erneut den besten Möwenschiß von Hansestadt und Speckgürtel auf der Bühne.

Back Lips

Black Lips sind schon seit einer Ewigkeit auf Tour. Rastlos ziehen sie durch die Kontinente und bespielen auch noch die verpilztesten Rockschuppen mit ihrem wahnwitzigen Garagenrock.

Comprovise! 2009

Initiiert vom Zentrum für Aktuelle Musik findet erstmals das Kölner Festival »Comprovise!« statt, das sich sowohl programmatisch als auch inhaltlich mit der »Neuen Musik« beschäftigt – wie auch schon der Untertitel »Festival für zeitgenössische komponierte und improvisierte Musik« verrät. Maßgeblich mitbeteiligt an der Gestaltung der Podiums- und Konzertveranstaltung ist der langjährige Spex-Mitarbeiter und -Autor Joachim Ody, dessen Kolumne »Odyshape« auch als begleitendes Material zur Veranstaltung interpretiert werden darf.

c/o Pop

Die c/o pop ist in ihrem sechsten Jahr zu einem der wichtigsten internationalen Branchentreffen der Musik- und Entertainmentindustrie geworden – weshalb in Köln keine Sau mehr der alten Popkomm nachheult. Auch die sinnvolle Aufteilung in Convention und Festival überzeugt nach wie vor, denn obschon bei der Tagung, dem ›ernsten‹ Teil der Veranstaltung, wieder die übermächtigen Probleme im Vordergrund stehen werden, so hat man doch an jedem Messetag auch die Möglichkeit, bei den vielen Konzerten und DJ-Sets gehörig freizudrehen.

Klangbad Festival 2009

Festivals ohne fette Sponsoring-Budgets und Markenpräsenz – wo gibt es das heute überhaupt noch? In Scheer, der Heimat des Klangbad-Labels! Und es hat sich trotzdem, nein, wahrscheinlich gerade auch deswegen etabliert. In musikalischer Hinsicht kuratieren Cornelia Paul und Hans Joachim Irmler von Jahr zu Jahr mit immer sichererer Hand. Irmler ist Gründer der Krautrock-Institution Faust, das Klangbad-Festival immer noch dem eigenen hervorragenden Geschmack verpflichtet.

Levi’s Berlin Unbuttoned

Erst im Mai zog die »Levi’s Unbuttoned Tour« mit der jungen französischen Elektro-Avantgarde durch ausgewählte Clubs. Auch im Juli kann sich das Line-up wieder sehen lassen: