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„Dragqueens kommen nach Berlin, um zu sterben“ / Vaginal Davis und...

Vaginal Davis und Marc Siegel aka Marcuse Siegelstein haben schon so einiges zusammen erlebt. Dass sich da genügend Gesprächsstoff angesammelt hat, müsste jedem klar sein. Dass das eine Mischung aus Burritos, Hedy Lamarr und Untoten in Berlin bedeutet, vielleicht aber nicht. Um mögliche Missverständnisse zu vermeiden: Heute Abend unterhalten sich die beiden über die vielen Jahre der Freundschaft und Zusammenarbeit als Mitglieder des Performance-Kollektivs Cheap. Wir haben zwar nichts zu sagen, aber eine Menge zu hören. Ein (W)rap On Desire.

„Doppelleben“: Ausstellung vereint Musik und bildende Kunst im Mumok

Doppelleben heißt die neue Ausstellung im Mumok und meint damit die Tätigkeit Kunstschaffender, sich abseits der bildenden Kunst auch dem Musizieren zu widmen. Dabei interessiert besonders, welchen Einfluss eben dieses Zwitterphänomen auf die Kulturlandschaft des Hier und Jetzt ausübt.

„Den Klang ernst nehmen“ – Tony Cokes im Interview

Die Videos von Tony Cokes sind so simpel wie effektiv: Zitate aus akademischen und journalistischen Texten in farbiger Schrift vor farbigem Hintergrund oder Videofragmenten, dazu Musik zwischen IDM, Pop und Indie-Rock. Für die kommende Berlin Biennale verlegt der 62-jährige Künstler aus Richmond, Virginia, seine Videoinstallationen in den Clubkontext. SPEX hat darüber mit ihm ein Gespräch geführt.

In der Diskursmaschine / Michaela Melián im Interview

Für ihre Installation "Music from a frontier town" beschäftigte Michaela Melián sich mit den Resten der Plattensammlung vom Amerikahaus in München und war erstaunt, welche Musik für das Reeducation-Programm der USA nach dem zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. „Aus den Musiken habe ich Samples herausgeholt und daraus eine eigene Musik gebaut, mit der Idee, dass immer eine Botschaft des Künstlers darin steckt,“ erzählt die Künstlerin, Professorin und F.S.K.-Mitbegründerin. Ein Gespräch über eine amerikanische Musiksammlung, die politische Instrumentalisierung von Kunst und den Geist des Widerständigen in der BRD.

„Ich würde gern sterben“ – Rosa von Praunheim im Interview

Im Spex-Gespräch zuhause in Wilmersdorf redet der Kultregisseur und Mitbegründer der politischen Schwulenbewegung Rosa von Praunheim anlässlich der ihm gewidmeten Ausstellung "Abfallprodukte der Liebe" in der Akademie der Künste über Liebe und Tod, die Rolle von Frauen und darüber, warum die Alten es richten sollen.

„Come as you are“ – Party und Ausstellung zum Thema Body...

Die Plattform Curated by Girls zelebriert an einem Abend im Mai Künstlerinnen, die die Grenzen der Norm einreißen: 23 sehr persönliche Arbeiten verhandeln den Umgang mit Body Positivity. Später wird getanzt.

„Ich will starke Kunst, die vor Weiblichkeit trieft“ – Signe Pierce...

Signe Pierce, selbsternannte reality artist, hat im Januar mit ihrer fulminanten Performance zwischen digitalem Alter Ego der „Big Sister“ und realem Selbst die Ausstellung „Virtual Normality – Netzkünstlerinnen 2.0“ im Museum der bildenden Künste in Leipzig eröffnet. Im Interview erklärt sie, was Technofeminismus ist, warum soziale Medien Mikrofone für subversive Kämpfe sind und wie und warum sie sich provokativ patriarchalen Schönheitsnormen anpasst, um gehört zu werden.

Nodels & Typen: 2017 wurden die Laufstege divers(er)

Bei den internationalen Fashion Weeks und auf Magazincovern waren 2017 nicht mehr nur westlich aussehende, schlanke, junge Cis-Menschen zu sehen. Kluge Marketingmasche oder politisches Statement?

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