Montag, Oktober 14, 2019

Danger Dan „Reflexionen aus dem beschönigten Leben“ / Review

Der Kommerz-Kosmos Hip-Hop? Zu materialistisch, zu sexistisch, zu plump für Danger Dan.

Markus Binder „Teilzeitrevue“ / Review

Mit seiner Band Attwenger macht Markus Binder Musik, „die das Akademische nicht braucht und deshalb nicht weniger Relevanz und Bedeutung hat“. Sein Buch „Teilzeitrevue“ folgt dieser Tradition und ist jetzt im Verbrecher Verlag erschienen.

Son Lux „Brighter Wounds“ / Review

Brighter Wounds von Son Lux offenbart Wunden. Vor allem die, die anderen Musikern wahrscheinlich zu privat oder authentisch wären.

School Of Seven Bells »SVIIB« / Review

Nach dem Leukämie-Tod von Benjamin Curtis gab es für Alejandra Deheza nur ein Zukunftsszenario: weiter Musik machen. Aber wie?

Laibach „Also sprach Zarathustra“ / Review

Laibach sind zu clever für Provokationen: kein Plädoyer für die Umwertung aller Werte, keine Feier des Willens zur Macht, keine Peitsche fürs Weib.

Bob Dylan „Trouble No More – The Bootleg Series Vol. 13“...

1979 schien es so, als könnte Bob Dylan niemanden mehr überraschen – bis er zwei Jahre lang nur noch christlichen Gospel spielte und veröffentlichte. Trouble No More, Teil 13 der Bootleg Series, widmet sich dieser produktiven Phase in seinem Leben – und löst Kontroversen aus.

Animal Collective »Today’s Supernatural«

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Freischwebende Arme mit Keulen verfolgen ein chinesisches Drachenkostüm in der Wüste, Avey Tare singt grell geschminkt in einer Pappmaché-Kulisse. Wenn Animal Collective und Danny Perez gemeinsam ein Video machen, wird es abstrus. »Today's Supernatural« bildet da keine Ausnahme.

S.C.U.M.

S.C.U.M Again Into Eyes

Von wegen Abschaum! S.C.U.M aus London sind junghungrig und schön. Nun haben sie ihren Sturm und Drang, Weltschmerz und Sensibeltum in ihr Mute-Debüt Again Into Eyes gegossen. Eine Platte mit Wachstumspotential und eine Rezension mit Video und Streams.

Review: Tahiti 80 Wallpaper For The Soul

Sich an Tahiti 80 aufzureiben, ist ein bisschen so, wie einer alten Frau ein Bein zu stellen: nicht nur unfair, sondern auch hochgradig unbefriedigend, da man keinen wirklichen Widerstand fühlt, gegen den man ankämpfen müsste. Und da es sich bei Tahiti 80 noch dazu um nicht gerade selbstbewusst zu nennende Franzosen handelt, die einem noch vor dem ersten Schlagabtausch bereitwillig ...