Cast Your Art – Casten Sie Kunst?

Cast Your ArtEs kann dann auch in einem 8-minütigen Freestyle-Rap enden. Cast Your Art heißt das Format, das von Wien aus in die Rechner geschickt wird. Und im Fall des Casts mit der durchlaufenden Nummer 18 wird Marten Spangberg von International Festival porträtiert. Die Episode zeigt die Stärken von Cast Your Art: die Produktion fängt das »Nichts ist peinlich, alles gut«-Mantra des Tänzers und Choreografen aus Stockholm ein, und besticht überdies durch eine klare Bildsprache. Spangbergs Flow läuft scheinbar ohne Atemholen oder Cut durch, und die Wölkchen-Sounds unterstreichen bloß das Sprudeln der Ideen, Denkansätze, Theorielinien.
   So ist denn das Spangberg-Porträt der erste Beitrag auf einer Seite, von der man schon seit einigen Monaten die Vorstellung hat, da kommt bald mal ein Durchbruch – im Sinne eines Findens der Möglichkeit, wie jemand mit seiner eigenen Idee auf einmal jonglieren kann. Bildende Kunst und Sound Art, Ausstellungs-Rezensionen und Tanz, Performance und Kunstsammlung; bei Cast Your Art stellt sich ein Gefühl ein, dass hier Stoffe und Formen zukünftiger Berichterstattung über Kunst entstehen.

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